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Rolls-Royce lässt den neuen Phantom vom Stapel

Verkehr Rolls-Royce lässt den neuen Phantom vom Stapel

Dem breiten Publikum wird der neue Phantom erst auf der IAA im September seine Aufwartung machen. Vorab hat Rolls-Royce die achte Auflage der Luxuslimousine bereits in London gezeigt.

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Achte Generation in 92 Jahren: Der neue über fünf Meter lange Rolls-Royce Phantom feiert auf der IAA in Frankfurt im September Publikumspremiere.

Quelle: Rolls-Royce/dpa-tmn

London. Das älteste Auto der Welt geht in die nächste Generation. Denn Rolls-Royce bringt 92 Jahre nach der Premiere des ersten Phantom nun die achte Auflage der Luxuslimousine auf den Weg.

Der neue Phantom wurde am Donnerstagabend (27. Juli) in London zum ersten Mal gezeigt und feiert ihr Publikumsdebüt im September auf der

IAA (Publikumstage: 16. bis 24. September) in Frankfurt. Kurz danach soll sie in den Handel kommen, teilte der britische Hersteller mit. Preise nannte Rolls-Royce noch nicht.

Der über fünf Meter lange Viersitzer mit dem dezent modernisierten Design steht der BMW-Tochter zufolge auf einer völlig neuen Plattform aus Aluminium, die noch einmal deutlich leichter und vor allem fester ist als beim Vorgänger. Weil zudem die Luftfederung intelligenter wird und mit Kameras vorausschauen kann und weil Rolls-Royce allein 130 Kilogramm in die Geräuschdämmung investiert hat, vergleicht Rolls-Royce das Fahrgefühl mit einem fliegenden Teppich.

Wo der zur Fortbewegung allerdings nur Magie benötigt, braucht es beim Phantom schon noch einen Motor. Der hat wie bisher zwölf Zylinder, wird mit dem Generationswechsel aber auf Turbo-Technik umgestellt und leistet dann bei 6,75 Litern Hubraum 420 kW/571 PS und 900 Nm. Auch wenn Rolls-Royce exakte Messwerte noch schuldig bleibt, sollte das für die üblichen 250 km/h genügen.

Zwar bekommt der neue Phantom alle aktuellen Assistenzsysteme von der automatischen Abstandsregelung bis zum intelligenten Laserlicht. Doch viel mehr Worte verlieren die Briten über ihre vornehme Materialwahl. Luxuslösungen wie die elektrischen Türen, die sich nach dem Berühren eines Sensors am Griff wie von Geisterhand schließen oder das zur Galerie geadelte Armaturenbrett. Das trägt diesen Namen nicht von ungefähr, sagt Designchef Giles Taylor. Denn während der Platz vor dem Fahrer von digitalen Instrumenten eingenommen wird, kann der Kunde den Rest von einer Reihe Künstler individuell dekorieren lassen.

dpa

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