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Bauen & Wohnen Welche Heizung fürs Eigenheim?
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10:43 22.12.2017
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Ist die Heizung älter als 20 Jahre, lohnt sich in den meisten Fällen ein Austausch. Die Klassiker unter den modernen Heizungen sind Gas- und Öl-Brennwertkessel. Beide nutzen die eingesetzte Energie nahezu komplett aus und sind so effizient. Für eine Gasheizung ist allerdings ein Anschluss ans Gasnetz erforderlich, bei der Ölheizung lagert der Energievorrat im eigenen Tank.

Öl-Brennwerttechnik als Einstieg in Energiewende

Wer also eine ältere Ölheizung im Keller stehen hat, kann kosten- und klimabewusst auf Öl-Brennwerttechnik setzen: Sobald die neue Anlage läuft, werden bis zu 30 Prozent Heizöl und Treibhausgasemissionen eingespart. Eine weitere Einsparmöglichkeit ist die Kombination mit Solaranlage oder Holzkaminofen. Diese Option nutzt bereits mehr als die Hälfte der Ölheizer. „Damit bietet die Öl-Brennwerttechnik einen vergleichsweise kostengünstigen Einstieg in die Energiewende“, sagt Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik. Und auf die Zukunft versucht sich die Öl-Brennwerttechnik vorzubereiten: „Die Mineralölwirtschaft arbeitet an der Entwicklung neuer, treibhausgasreduzierter, flüssiger Energieträger.“

Sind Wärmepumpe, Pelletheizung & Co.

Die elektrische Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme mithilfe von Strom und leitet sie ins Heizsystem. Effizient ist die meist in gut gedämmten Häusern mit Wand- oder Fußbodenheizung. Wie bei jedem anderen Heizsystem auch: Je schlechter die Dämmung, desto höher sind die laufenden Kosten. Klimaschonender ist der Betrieb der elektrischen Wärmepumpe mit Ökostrom. Auch Pelletheizungen können klimaneutrale Wärme liefern: wenn das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft kommt. Fernwärmenetze sind meist nur in wenigen Regionen vorhanden.

Umstellung auf andere Heizsysteme

Anhand eines Beispielhauses hat das IWO eine Vergleichsrechnung für die Anschaffungs- und die Betriebskosten für verschiedene Heizungsanlagen aufgestellt – weitere Vor- und Nachteile außen vorgelassen. Berechnungsgrundlage ist ein ölbeheiztes Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Fläche. Dabei zeigt sich: Die Modernisierung der Ölheizung mit Öl-Brennwerttechnik ist anfänglich die kostengünstigste Lösung. Im direkten Vergleich kostet zum Beispiel eine Öl-Brennwertheizung mit einer Solaranlage für die Warmwasserbereitung für das Beispielhaus 13 200 Euro, das gleiche System mit einer Gas-Brennwertheizung liegt bei 15 150 Euro. Die Umstellung auf eine Wärmepumpe schlägt mit 20 850 Euro zu Buche, eine Pelletheizung mit 23 850 Euro.

Wer unter aderem seine neue Öl-Brennwertheizung bezuschussen lassen will, kann sich zum Beispiel mit der Aktion „Deutschland macht Plus!“ inklusive der staatlichen Förderung sichern. Für alle Modernisierungsvorhaben berechnet der Fördermittel-Service die individuelle, maximale Fördersumme: Die Experten unterstützen oder übernehmen die Antragsstellung für den Hausbesitzer bei KfW und BAFA.

IWO

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