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2000 Gäste beim Tag der offenen Tür in der Göttinger Sternwarte

Symbol der Geschichte 2000 Gäste beim Tag der offenen Tür in der Göttinger Sternwarte

Außerhalb des Stadtgebietes und erschütterungsfrei wurde die Neue Sternwarte 1816 in Betrieb genommen. Am Sonnabend waren in einem der Meridiansäle doch leichte Erschütterungen zu spüren: Immer dann, wenn der Weg nach oben in die Kuppel für die nächste Besuchergruppe freigegeben worden war.

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Museales Schmuckstück: Besichtigung der historischen astronomischen Forschungsgeräte in der Kuppel der Sternwarte.

Quelle: Vetter

Göttingen. Etwa 2000 Gäste kamen nach Angaben der Universität zum Tag der offenen Tür in die historische Sternwarte, die seit 2005 nicht mehr der Himmelsbeobachtung dient, sondern Domizil ist für das 2009 eingerichtete Lichtenberg-Kolleg und die Graduiertenschulen der Universität Göttingen.

„Es ist ein faszinierendes Gebäude, weil es ein Symbol der Geschichte der Astronomie ist und heute Wissenschaftler zu Gast hat, die sich mit Geistes- und Sozialwissenschaften befassen“, sagt Urte  Weitbrecht.

Sie hat das Gebäude besichtigt, die Kuppel mit den historischen astronomischen Instrumenten gesehen und macht nun im Garten der Sternwarte vor dem Restaurant „Planea Basic“ eine Pause.

Für zwei Vorträge will die gebürtige Geismaranerin noch bleiben. „Früher bin ich hier fast täglich vorbeigekommen, aber an Möglichkeiten, das Haus zu besichtigen kann ich mich nicht erinnern“, erklärt Weitbrecht.

Etwa 2000 Gäste kamen nach Angaben der Universität zum Tag der offenen Tür in die historische Sternwarte.

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Seit Oktober 2012 ist Prof. Martin van Gelderen Direktor des Lichtenberg-Kollegs. Er hat „eine neue Philosophie für das Gebäude: es soll für die Bevölkerung geöffnet werden“.

Nach dem Tag der offenen Tür seien Ausstellungen geplant und die begonnenen Autorenlesungen in Kooperation mit Göttinger Buchverlagen geben weitere Gelegenheit, das Haus an der Geismar Landstraße zu erleben.

Jyotirmaya Sharma, Gastwissenschaftler des Lichtenberg-Kollegs, stellt im Roten Saal seine Forschung über Kunst in Indien vor. Sich am Tag der offenen Tür zu beteiligen, sei für ihn „eine Form, Dankeschön zu sagen, dass ich hier forschen und leben kann“, erklärt der Wissenschaftler aus Hyderabad in Indien.

Er findet die riesige Anzahl der Gäste fantastisch und das Angebot des Tages der offenen ist für ihn „eine Form von Demokratie und zu zeigen, wie Bildung funktioniert“

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