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42. Familientag des Studentenwerks Göttingen

Angebot für Eltern 42. Familientag des Studentenwerks Göttingen

Einen Einblick in das Studentenleben an der Universität hat das Studentenwerk Göttingen Erstsemestern und ihren Eltern gegeben. Am Sonnabend hatte der 42. Familientag Vorträge und Führungen im Programm.

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Eltern und Studierende können sich beim Familientag des Studentenwerks an der Uni Göttingen informieren und umsehen.

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. „Die Idee, Einladungen zu verschicken, hat mir sehr gut gefallen“, sagte Roland Hohlbein. Rund 800 Einladungen wurden von den Hauptorganisatoren Petra Strauß und Christian Staier vom Sozialdienst der Universität an Familien, die in einem Radius von 150 Kilometern von Göttingen entfernt wohnen, versandt. Insgesamt verzeichnete das Studentenwerk schließlich 400 Anmeldungen.

Jeder Anwesende erhielt einen „Leitfaden für Eltern und Gäste“ auf dem der gesamte Ablaufplan des Tages sowie die Einteilung der Gruppen vermerkt waren.

Für 10 Euro für Studierende und für 13 Euro für Familienangehörige galt es ein Ticket für ein Mensaessen und einen Besuch im Café Central zu erwerben, welche um 13 Uhr angesetzt waren. Dort konnten die Anwesenden mit allen Beratungs- und Organisationsstellen der Uni in Kontakt treten. Gerne genutzt war aber auch der Austausch untereinander. „Wir haben schon Bekannte getroffen“, sagte Familie Dölvis.

Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel forderte die Studierenden in ihrer Begrüßung gegen 9.30 Uhr auf, aktiv zu werden. „Bringen Sie sich ein. Wir sind neugierig auf Ihre Ideen.“

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42. Familientag an der Uni Göttingen

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Ina Hunger, Professorin für Sportwissenschaft, sprach mit ihrem Gastvortrag „Aufbrechen und Ankommen - Das Studium als Lebensabschnitt für Studierende und Eltern“ viele Eltern an. „Die Beiträge haben mir sehr gut gefallen, vor allem Frau Hunger hat es auf den Punkt getroffen“, meinte Susanne Tammer. Hunger ging auf die neue Situation der Eltern nach dem Auszug der Kinder ein und verwies auf die Kompaktheit Göttingens: Die Stadt „hat eine Größe, dass Sie sich niemals darin verlaufen werden.“

Ulrike Lücke-Bauer freute sich generell über das Angebot des Studentenwerks: „Ich habe drei Kinder, die auf verschiedenen Unis studieren und so etwas gibt es nur hier.“ „Es macht einen sehr netten und offenen Eindruck“, fand auch Monika Rühr. Da von den älteren Kindern gar nicht mehr das nötige Feedback komme, seien die Informationen des Familientags hilfreich.

Jörg Magull, Chef des Studentenwerks, ging in seinem Vortrag „Zur sozialen Lage der Studierenden“ auf das Problem der Wohnungsfindung ein und wies auf Rückgänge bei den Bafög-Anträgen hin. 37 Prozent aller Berechtigten stellten keinen Antrag. Freie Plätze in den Wohnheimen seien auch sehr begrenzt. Zurzeit stehen, Magull zufolge, 2200 Studierende auf der Warteliste mit einer Wartezeit von neun bis 48 Monaten. „Es war interessant und wissenswert solche Zahlen einfach mal zusammengefasst zu hören“, meinte Christiane Hohlbein.

Von Lisa Hausmann

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