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Vorträge zu verschiedenen medizinischen Themenbereichen

20. Medizinaktionstag Vorträge zu verschiedenen medizinischen Themenbereichen

Zum 20. Mal haben Göttinger Medizinstudenten einen Aktionstag ausgerichtet. Unter dem Motto „Inside out - Einblicke in und rund um die Medizin“ erhielten die Besucher Einblicke in die Medizin. Zur Schau-OP, bei der ein Eingriff am offenen Herzen gezeigt wurde, kamen allein 250 Zuschauer.

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"Inside out - Einblicke in und rund um die Medizin" 20. Aktionstag Medizin, organisiert von der Fachschaft Medizin in der UMG.

Quelle: Bänsch

Göttingen. Zum Aktionstag gehörten zudem zahlreiche Vorträge. Unter anderem berichtete Julian, der Autist ist, über seinen Alltag. „Für ihn war es wichtig, dass er mit seinem Vortrag einen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen leisten konnte“, sagte Laubrock. Denn aus seiner Sicht seien die Menschen der Meinung, dass, wenn sie einen Autisten kennen, sie auch alle anderen kennen.

Globale Gesundheit - Medizin in Zeiten des Klimawandels

In einem weiteren Vortrag sprach Studentin Stephanie Sebastiampillai über den Zusammenhang von Medizin und Klimawandel. Unter dem Titel „Globale Gesundheit - Medizin in Zeiten des Klimawandels“ zeigte sie auf, warum die Erderwärmung negative Folgen für die Gesundheit der Menschen haben kann. Außerdem diskutierte sie mit den Teilnehmern, wie Mediziner einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Weitere Vorträge beschäftigten sich unter anderem mit Dr. House, der Flüchtlingshilfe und der Hirntodkonzeption. Für die Studenten der Fachschaft Medizin sei der Tag etwas Besonderes, weil an ihm vielfältige Themen, die zum Teil nicht im Lehrplan stehen behandelt werden. „Wir haben bei der Auswahl der Themen überlegt, was uns interessiert“, sagte Laubrock. Bei der Hirntodkonzeption sei es zum Beispiel so, dass diese für Mediziner eine hohe Bedeutung habe, und im Studium eher weniger behandelt werde. „Doch gerade im Hinblick auf Transplantationen und die damit verbundenen Organvergaben ist das etwas, was uns beschäftigt“, sagte Laubrock. Insgesamt seien aus der Fachschaft etwa 100 Personen mit der Organisation des Tages beschäftigt gewesen.

Erlös aus der Tombola wird gespendet

An Infoständen hatten die Gäste die Möglichkeit, mehr über die beiden Organisationen „Fundación Wiñay Intercultural” und „Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe“, an die der Erlös aus der Tombola gespendet wird, zu erfahren. Sebastiampillai, ist Mitglied bei Interhelp Hameln. Die Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von 24 Stunden in Katastrophenregionen zu sein. „Unter anderem waren wir nach dem Tsunami 2004 in Sri Lanka und haben dort geholfen“, sagte die Studentin. Außerdem seien sie auch in Sumatra und Haita gewesen und haben dort die medizinische Versorgung nach den Naturkatastrophen mit übernommen. „Außerdem sind wir gerade dabei, Krankenwagen in der Ukraine zu finanzieren“, berichtete Sebastiampillai. Sie selber fahre im kommende Jahr nach Sri Lanka, um dort beim Aufbau eines mobilen Medizincamps zu helfen.

Joshua Blume hat über das „Programm weltwärts“ des Wirtschaftsministeriums das Projekt Fundación Wiñay Intercultural” kennengelernt, das sich seit mehr als 20 Jahren in der Hauptstadt Boliviens für Kinder und Jugendliche engagiert. „Dies ist anders als Interhelp keine Katastrophenhilfe, sondern eine nachhaltige Entwicklungshilfe, die sich nicht nur auf Medizin beschränkt“, sagte Blume. „Ich fahre im Februar wieder für zwei Monate nach Bolivien, um mich erneut vor Ort einzubringen“, erklärte Blume.

Von Vera Wölk

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