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Anja Lipschik neue Gleichstellungsbeauftragte der UMG

Universitätsmedizin Göttingen Anja Lipschik neue Gleichstellungsbeauftragte der UMG

Anja Lipschik ist neue Gleichstellungsbeauftragte der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Die 50-jährige Diplom-Ökonomin übernimmt das Amt von Carmen Franz, die die Funktion seit April 2012 kommissarisch wahrgenommen hatte. Die Amtszeit der neuen Gleichstellungsbeauftragten beträgt sechs Jahre und hat am 1. Februar begonnen, wie die UMG am Dienstag mitteilte.

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Anja Lipschik: neue Gleichstellungsbeauftragte der UMG.

Quelle: umg

Göttingen. Gleichstellungspolitik versteht Lipschik vor allem als Querschnittsaufgabe. An der UMG ist sie als Gleichstellungsbeauftragte für über 7   000 Beschäftigte in unterschiedlichen Arbeitsfeldern zuständig. Sie kümmert sich um die Interessen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Forschung und Lehre, in der Krankenversorgung und der Beschäftigten in den Versorgungsbetrieben und der Verwaltung der UMG.

Als Ziele hat sich Lipschik gesetzt, das Gleichstellungsbüro der UMG zu stabilisieren und die Gleichstellungarbeit weiter auszubauen. „Wichtig ist mir die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen im Haus“, sagt Lipschik. „Gleichstellung muss als Thema in allen Bereichen stärker in den Fokus rücken.“ Außerdem möchte sie die Kooperation mit der Georg-August-Universität ausbauen und sucht die Vernetzung mit anderen Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen landes- und bundesweit.

Frauen in Führungspositionen

Als Gleichstellungsbeauftragte will sich Lipschik dafür einsetzen, dass sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen an der UMG vergrößert. Weitere Ziele der UMG-Gleichstellungsbeauftragten: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf will die Gleichstellungsbeauftragte weiter verbessern und sich für erfolgreiche Karrierewege von Frauen in der Medizin ebenso einsetzen wie für die Sicherheit von Frauen.

Lipschik hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert. Dort engagierte sie sich für eine bessere Vereinbarkeit von Studium, Arbeit und Kindern. So beteiligte sie sich an der Gründung der ersten Kindertagesstätte an der Universität Kassel. Auch eine erste Broschüre „Studieren mit Kind“ für die Hochschule in Kassel verfasste sie. Zwei Jahre lang war sie verantwortliche Projektkoordinatorin der „Internationalen Frauenuniversität ‚Projektbereich Stadt‘“ in Kassel.

Bis zu ihrem Wechsel an die UMG arbeitete Lipschik zwölf Jahre an der Freien Schule Kassel. Seit 2007 engagiert sie sich in der Kasseler Kommunalpolitik und hat ein Stadtverordnetenmandat für die Fraktion der „Bündnis90/Die Grünen“.

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