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Auf den Lichtpfad und ins begehbare Herz

„Nacht des Wissens“, Folge sechs Auf den Lichtpfad und ins begehbare Herz

Eine Nacht des Wissens hat die Universität zum Abschluss des 275. Jubiläumsjahres organisiert. Am Sonnabend, 24. November, stellen sich von 17 bis 24 Uhr mit mehr als 216 Veranstaltungen die 13 Fakultäten, die Sammlungen und Bibliotheken sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vor. In der letzten Folge der sechsteiligen Tageblatt-Serie, die Programmausschnitte vorstellte, geben Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel und Projektleiterin Regina Lange Tipps zum umfangreichen Programm.

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Kunstsammlung in der Innenstadt: Am Sonnabend geht es um Eduard Bendemanns Gemälde.

Quelle: Heller

Wenn am Sonnabend noch Zeit bleibt, dann möchte Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel an einer der Taschenlampenführungen durch die Sammlungen teilnehmen. Als Gastgeberin ist sie gut mit dem Programm beschäftigt und eröffnet die erste Göttinger Nacht des Wissens gleich zweimal: um 17.15 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude und um 18.30 Uhr auf dem Nordcampus in der Fakultät für Physik.

Dort geht es inhaltlich um die Vorteile des Wissenschaftsstandortes: „Kurze Wege – exzellente Forschung. Der Göttingen Research Campus“ lautet der Titel des Gesprächs mit den Astrophysikern Prof. Stefan Dreizler von der Universität Göttingen und Prof. Ulrich R. Christensen vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, dessen Neubau gerade auf dem Nordcampus entsteht.

Das passt zum Konzept der Nacht des Wissens. „Dass wir unsere Partner am Göttingen Research Campus mit einbeziehen, stand für uns von Anfang an außer Frage. Schließlich ist es dieser Forschungsverbund, der Göttingen als Wissenschaftsstandort ausmacht“, sagt Regina Lange, Projektleiterin der Nacht des Wissens.

Um möglichst viele Veranstaltungen zu erleben, wurden  fünf größere Bereiche im Stadtgebiet ausgewählt. Dass die wissenschaftlichen Einrichtungen am Abend öffnen, „gibt vielen Veranstaltungen einen besonderen Reiz, den man tagsüber nicht hat“, meint Lange. Für Vampirlesungen sei die Zeit richtig und auch für die „Nacht des Schreckens“ in der Zoologie oder für das Regenwaldhaus im Botanischen Garten. Für Science Slam ab 19 Uhr und Improvisationstheater  ab 21.30 Uhr, beides im Zentralen Hörsaalgebäude, ist abends sowieso die beste Zeit.

In anderen Universitätsstädten stoßen die Wissenschaftsnächte auf großes Interesse, berichtet Lange. Sie hofft, „dass diese Veranstaltung in Göttingen genauso funktioniert“ und viele Menschen teilnehmen, um mehr über die Arbeit und die Themen der Wissenschaftler zu erfahren.
Das Programm hat 216 Angebote und „ist so vielfältig wie unterschiedlich“, meint Lange.

Den Lichtpfad vorbei an den Versuchsanlagen im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) findet sie ebenso spannend wie das begehbare Herz im Universitätsklinikum oder den Science Slam. Sie möchte den „Schnupperkurs Tamil“ nicht verpassen und mehr über die hier  kaum bekannte Sprache von mehr als 70 Millionen Menschen erfahren.

Nacht des Wissens
Auch wenn sieben Stunden Zeit sind, die Orte der Wissenschaft zu besuchen, wird die Zeit knapp. Das Programmheft zur Nacht des Wissens, der Flyer und die Homepage (goettinger-nacht-des-wissens.de) sind zur Vorbereitung zu empfehlen, um Leerlauf zu vermeiden und sich zu erkundigen, welche Veranstaltungen eine Anmeldung verlangen oder um Vorträge und Führungen zu koordinieren. Entweder konzentriert man sich auf einen der fünf Veranstaltungsbereiche oder besucht verschiedene (auch die Private Fachhochschule, die HAWK auf den Zietenterrassen, das Deutsche Primatenzentrum sind dabei). Zwischen 17 und 24 Uhr verbindet ein Bus-Shuttle die Veranstaltungsorte. Parkplätze stehen auf dem Nordcampus und im Parkhaus Goßlerstraße zur Verfügung.
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