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BAföG-Satz für Wohnen erhöhen

Erklärung von Asta und Oberbürgermeister BAföG-Satz für Wohnen erhöhen

In einer gemeinsamen Erklärung haben Rolf-Georg Köhler, Oberbürgermeisters der Stadt Göttingen, der Asta der Universität Göttingen und das Bündnis Wohnheime gegen Mieterhöhungen eine Erhöhung des BAföG-Satzes für den Ausgabenbereich Wohnen gefordert.

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Der Göttinger Oberbürgermeister , der Asta und das Bündnis Wohnheime lehnt Mieterhöhungen ab.

Quelle: dpa

Göttingen. In einer gemeinsamen Erklärung haben Rolf-Georg Köhler, Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, der Asta der Universität Göttingen und das Bündnis Wohnheime gegen Mieterhöhungen eine Erhöhung des BAföG-Satzes für den Ausgabenbereich Wohnen gefordert.

Bezahlbarer Wohnraum sei wichtiger Bestandteil des Sozialstaats, heißt es in der Erklärung. Insbesondere für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln sei die öffentliche Hand in der Pflicht, ihnen angemessenen Wohnraum zu bieten. Dies betreffe auch einen Teil der Studierendenschaft. Wohnungsmiete und Nebenkosten machten den größten Kostenfaktor für Studierende aus. Könnten sie sich dies nicht leisten, werde die Miete zum Studienhemmnis.

Dem Studentenwerk Göttingen komme als sozialer Institution besondere Verantwortung zu, studentischen Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Um diesem Auftrag gerecht zu werden, reiche eine Finanzierung durch die Studierenden über Semesterbeiträge und Mieten nicht aus. Auch das Land Niedersachsen trage eine entscheidende Mitverantwortung.

Im Zuge der Kostenentwicklung für Bau- und Sanierungsmaßnahmen sei ein Anstieg von Wohnraumkosten in allen Bereichen zu verzeichnen. Die finanziellen Mittel von Studierenden seien im gleichen Zeitraum aber nicht im gleichen Maß gestiegen. Deswegen sei eine Erhöhung des BAföG-Satzes für den Ausgabenbereich Wohnen und eine Stärkung der Landesfinanzierung für die Studentenwerke, insbesondere im Bereich Wohnen notwendig.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen.

Von Christiane Böhm

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