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Bewährtes Konzept

Kommentar Bewährtes Konzept

Wissenschaftliche Arbeit mit Erfolg ist kein Glücksspiel, sondern wichtige, beschwerliche Arbeit. Und dennoch erinnert die Nachricht vom neuerlichen Leibniz-Preis für einen Göttinger Forscher an eine Glückssträhne, weil Göttingen im dritten Jahr in Folge einen Leibniz-Preisträger hat.
Nach dem Physiker Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie im Jahr 2008, dem Germanisten Heinrich Detering von der Georg-August-Universität 2009 folgt im nächsten Jahr Stefan Treue vom Deutschen Primatenzentrum. Die Aufzählung unterstreicht Treues Hinweis auf die Besonderheit Göttingens für Forscher: die Vielfalt der universitären und außeruniversitären Institute. Sie ermöglicht Glücksphasen wie diese, weil sie Spitzen-Wissenschaftlern viel bietet. Und würdigt der Leibniz-Preis auch ausdrücklich die Erkenntnisse und Errungenschaften der einzelnen Wissenschaftler, so wird doch international wahrgenommen, dass wieder ein Forscher aus Göttingen Preisträger ist.
Die Glückssträhne beruht auf einem sich bewährenden Konzept: Das Miteinander von Instituten und Hochschule bringt Erfolg in Wettbewerben wie der Exzellenzinitiative und auch in angesehenen Preisen für individuelle Verdienste. Was für ein Glück für die Stadt der Wissenschaft.

Von Angela Brünjes

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