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Denkmal der Buchmalerei

Buchpräsentation Denkmal der Buchmalerei

Im Benediktinerkloster Fulda wurde um 975 eine liturgische Handschrift geschaffen, die zu den größten Schätzen der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) in Göttingen zählt. Mit der „Fuldaer Sakramentar“ genannten Prachthandschrift beschäftigt sich ein neues Buch, das am Donnerstag, 23. April, dem Welttag des Buches, vorgestellt werden wird. 

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Aufwändiger Buchschmuck: Darstellung des Jahreslaufs im „Fuldaer Sakramentar“. 

Quelle: Liebetruth/SUB

Einen wichtigen Teil der Studie „Fuldaer Sakramentar in Göttingen“ bildet die Untersuchung der ikonographischen Grundlagen sowie der spezifischen Ausgestaltung des Buchschmuckes von Dr. Christoph Winterer. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck gibt bei der Buchpräsentation eine Einführung in das Werk. Dr. Michael Imhof vom Petersberger Verlag Imhof wird die nach Angaben der SUB „aufwändig gestaltete Neuerscheinung“ vorstellen. Zu Beginn der Veranstaltung um 17 Uhr im Historischen Gebäude der SUB, Papendiek 14, spricht Direktor Dr. Norbert Lossau. 

Bedeutende Quelle

Das „Fuldaer Sakramentar“ gilt als eines der wichtigsten Denkmäler der mittelalterlichen Buchmalerei, teilte die SUB mit. Außerdem sei es eine der bedeutendsten Quellen zum Verständnis der Liturgie des hohen Mittelalters. Es hat nahezu 500 Initialen aus goldenem oder farbigem Rankenwerk, und mehr als 30 überwiegend ganzseitigen Miniaturen, mit Szenen aus dem Neuen Testament, aus Heiligenviten sowie von liturgischen Handlungen.

                                                                                                         Von Angela Brünjes

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