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„Die Idee der Gerechtigkeit“

Nobelpreisträger Amartya Sen „Die Idee der Gerechtigkeit“

Nobelpreisträger Prof. Amartya Sen von der Harvard University ist am Sonnabend, 9. Oktober, zu Gast an der Universität Göttingen. Er wird während eines Symposiums sein neues Buch „Die Idee der Gerechtigkeit“ vorstellen und seine Thesen mit Experten aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften diskutieren.

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Nobelpreisträger: Amartya Sen stellt in Göttingen sein neues Buch vor.

Quelle: dpa

Die interdisziplinäre Tagung wird veranstaltet vom Courant Forschungszentrum „Armut, Ungleichheit und Wachstum in Entwicklungsländern“ und dem Lichtenberg-Kolleg der Universität Göttingen sowie der Forschergruppe „Justitia Amplificata: Erweiterte Gerechtigkeit – konkret und global“ der Universität Frankfurt. Das Courant Forschungszentrum und das Lichtenberg-Kolleg sind Göttinger Einrichtungen, die mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative gefördert werden.

In seinem neuen Buch entwickelt der Professor für Philosophie und Ökonomie eine Alternative zu den vorherrschenden Theorien der Gerechtigkeit und grenzt sich insbesondere von dem Moralphilosophen John Rawls ab. Prof. Sen orientiert sich mit seiner eigenen Theorie an der Beseitigung von herrschenden Missständen und behandelt aktuelle Fragen, von der Lebenslage der Frauen bis zur globalen Gerechtigkeit. Die deutschsprachige Übersetzung ist nun im Verlag C.H. Beck erschienen.

Amartya Sen erhielt 1998 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine wegweisenden Beiträge zur Wohlfahrts- und Entwicklungsökonomie. „Die entwicklungs- und wohlfahrtsökonomische Forschung in Göttingen ist wesentlich von Amartya Sen beeinflusst“, so der Koordinator des Courant Forschungszentrums, Prof. Stephan Klasen. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Göttingen verlieh Prof. Sen 2005 die Ehrendoktorwürde. Er ist zudem Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Lichtenberg-Kollegs.

Zum Auftakt des Symposiums stellt Amartya Sen sein neues Buch vor und diskutiert mit dem Philosophen Prof. Julian Nida-Rümelin von der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Ökonomen Prof. Sanjay Reddy von der New School for Social Research, New York. Auf der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Comparative Justice versus Ideal Just Worlds“ diskutiert der indische Nobelpreisträger mit Wissenschaftlern von Hochschulen in Göttingen, Frankfurt, Aachen und Erfurt.

pug

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