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„Dies Physicus“: Auszeichnung für Physiker

Uni Göttingen „Dies Physicus“: Auszeichnung für Physiker

Beim „Dies Physicus“ der Fakultät für Physik der Universität Göttingen werden am Freitag, 7. Dezember, die Absolventen des Sommersemesters 2012 verabschiedet. Die Dr. Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung zeichnet dabei die beste Dissertation des Wintersemesters 2012/2013 aus.

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Universität Göttingen, hier das Gebäude der Fakultät für Physik auf dem Nord-Campus.

Quelle: CH

Göttingen. Darüber hinaus wird der Jan Peter Toennies-Physikpreis für eine herausragende Dissertation in der Materialforschung verliehen. Anschließend hält Prof. Dr. Jörg Enderlein vom Institut für Biophysik einen Vortrag zum Thema „Die verrückte Quantenwelt – Teleportation und spukhafte Fernwirkung“. Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr in der Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, Hörsaal 1., der Vortrag um 16 Uhr.

Den mit 1000 Euro dotierten Promotionspreis der Dr. Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung erhält in diesem Semester Dr. Christina Thiede. In ihrer interdisziplinären Doktorarbeit in der Biophysik gelang es ihr mithilfe von hochempfindlicher Fluoreszenzmikroskopie, einzelnen Motorproteinen aus Bierhefezellen bei der Bewegung zuzusehen.

Den mit 1000 Euro dotierten Jan Peter Toennies-Physikpreis für eine herausragende experimentelle Promotionsarbeit erhält Dr. Tobias Liese vom Institut für Materialphysik. Er entwickelte in seiner Dissertation fokussierende Optiken für Röntgenstrahlung. Dies ist eine besondere Herausforderung, weil herkömmliche Brechungslinsen dafür ungeeignet sind. Die Forschung strebt die Beugung von Röntgenstrahlen mithilfe sogenannter Zonenplatten an.

Liese entwickelte dafür ein neues Herstellungsverfahren transmittierender Optiken. Mit dieser Methode erreichte er eine Nanofokussierung von Röntgenstrahlung auf sieben Nanometer – das entspricht sieben Millionstel Millimetern und stellt einen neuen Weltrekord dar.

chb/pug

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