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Ein Stück Weltraum in Göttingen

Nacht des Wissens Ein Stück Weltraum in Göttingen

Eine Nacht des Wissens hat die Universität zum Abschluss des 275. Jubiläumsjahres organisiert. Am Sonnabend, 24. November, stellen sich von 17 bis 24 Uhr mit mehr als 200 Veranstaltungen die 13 Fakultäten, die Sammlungen und Bibliotheken sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vor. In einer sechsteiligen Serie stellt das Tageblatt Programmausschnitte vor. In Teil fünf geht es um die Veranstaltungen in der Südstadt und der HAWK.

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Hebt niemals ab: Das Großraumflugzeug im DLR dient unter anderem der Kabinensimulation.

Quelle: Heller

Die Veranstaltungen in der Südstadt und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) demonstrieren vor allem den Einfluss der Forschung auf unterschiedliche Dienstleistungen und Produktionsverfahren. Zusammen mit der HAWK beweisen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Mathematische Institut der Georg-August-Universität, wie wichtig physikalische und mathematische Erkenntnisse für unseren Alltag sind.

Es dürfte weitgehend unbekannt sein, dass inmitten Göttingens ein Großraumflugzeug zu finden ist, das in der Nacht des Wissens besichtigt werden kann. Das DLR untersucht hier, wie das Flugzeugklima verbessert werden kann. Auch die Vakuumkammer, mit der ein Stück Weltraum auf Erden produziert werden kann, ist Besuchern zugänglich. Diese und andere Programmpunkte werden durch einen Lichtpfad verbunden, der die Besucher durch die unterschiedlichen Forschungsbereiche der Einrichtung geleitet.

Im Mathematischen Institut zeigt Prof. Anita Schöbel in einem Vortrag, wie lange Wartezeiten im Bahnverkehr vermindert werden können: Wann immer eine Verspätung auftritt, kann das System der Anschlusszüge durch mathematische Verfahren zeitlich optimiert werden – es kommt schon jetzt bei der Deutschen Bahn zum Einsatz. Thematisch weniger frustig sind dagegen die Angebote, die Bastelei und geometrische Spiele mit Mathematik verbinden: In einem Origami-Kurs oder einem Vortrag über die Geometrie von Fußbällen wird deutlich, wie viele Dinge mathematisch erklär- und erfahrbar gemacht werden können.

Ein Shuttlebus verbindet die genannten Einrichtungen in der Bunsenstraße mit der HAWK auf den Zietenterrassen. Hier wird vor allem über Laser- und Plasmatechnologie informiert. In einer Vorführung erörtert Prof. Wolfgang Viöl anhand mehrerer Experimente, ob Laser tatsächlich als Lichtschwerter taugen könnten.

Prof. Karl-Josef Schalz stellt dagegen den Nutzen der aktiven Schwingungsdämpfung vor, die die Felder der Mechanik, Elektronik und Regelungstechnik miteinander verbindet. Ihre Erkenntnisse finden beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt oder der Sicherheits- und Medizintechnik Anwendung.

jro

Das vollständige Programm der Nacht des Wissens mit Stadtplan und Raumangaben ist abrufbar im Internet unter ndw.uni-goettingen.de
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Eine Nacht des Wissens hat die Universität zum Abschluss des 275. Jubiläumsjahres organisiert. Am Sonnabend, 24. November, stellen sich von 17 bis 24 Uhr mit mehr als 200 Veranstaltungen die 13 Fakultäten, die Sammlungen und Bibliotheken sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vor. In einer sechsteiligen Serie stellt das Tageblatt Programmausschnitte vor. In Teil drei geht es um die Veranstaltungen auf dem Zentralcampus.

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