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Eiskaltes Richtfest für neues Zentrum

Neubau Philosophischen Fakultät Eiskaltes Richtfest für neues Zentrum

Der Rohbau des Kulturwissenschaftlichen Zentrums der Universität Göttingen lässt ahnen, das die Philosophische Fakultät demnächst räumlich Entfaltungsmöglichkeiten erhält: Seit Donnerstag schwebt der Richtkranz über dem mehrteiligen Gebäudetrakt mit 7000 Quadratmetern Hauptnutzfläche zwischen Goßlerstraße und Humboldtallee.

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Der Rohbau steht, der Richtkranz schwebt: Kulturwissenschaftliches Zentrum zwischen den Altbauten der Philosophischen Fakultät und dem Parkhaus an der Goßlerstraße.

Quelle: Theodoro da Silva

Universitätspräsident Prof. Kurt von Figura erinnerte an das Zustandekommen des Zentrums im Zuge der Verhandlungen um die 2003 gegründete Stiftungsuniversität: Statt zahlreicher Institutsgebäude verteilt im Stadtgebiet wurde ein Zentrum im Besitz der Universität geplant, das die Gebäude der Philosophischen Fakultät ergänzt und die Institute unter einem Dach zusammenführt. Viele neue Entwicklungen gebe es bereits an der Fakultät und weitere seien in Sicht, was den Bau des Zentrums rechtfertige, so Figura.

Bisher wird das Zentrum kurz KWZ genannt. Dekanin Prof. Hedwig Röckelein betonte, dass ein Ideenwettbewerb für die Suche nach einem Namen laufe. Für Architekt Prof. Klaus Sill aus Hamburg wird es beim KWZ bleiben. Schließlich seien die Architekten nur die Begleiter eines solchen Baues. Das Hamburger Architektenbüro war im Jahr 2007 Sieger des Wettbewerb mit 20 Teilnehmern. Sill wies darauf hin, dass die Baustelle nicht ohne Bauleute besichtigt werden dürfe. Ein Träger, der am Gerüst herunterpolterte, unterstrich die Mahnung. Ende 2012 dürfte das Betreten sicher sein. Dann soll das 24,9 Millionen Euro, aus Mitteln von Bund, Land und Universität, kostende Gebäude bezugsfertig sein. Bis dahin, so eine Passage aus dem Richtspruch von Polier Conny Lehnert von der Baufirma Riedel, „sorgt hier das Baumanagement für Regeln, da wird keinem Zuviel gegeben."

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Was vor Jahren die Gemüter erhitzte, ist kein Thema mehr: Die 2003 erfolgte Umwandlung der Hochschule zu einer Stiftung öffentlichen Rechts. Dass deren Möglichkeiten viel bieten, war gestern ein Aspekt des eiskalten Richtfestes.

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