Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Erfolgreiche UMG-Medizininformatiker

Zuschlag für 30 Millionen Euro Förderung Erfolgreiche UMG-Medizininformatiker

Ein gemeinsames Konsortium der Hochschulkliniken in Göttingen (UMG), Hannover (MHH), Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist mit dem Projekt HiGHmed erfolgreich bei der Förderinitiative des Bundes zur Digitalisierung in der Medizin. Der Bund fördert das Konsortium mit rund 30 Millionen Euro.

Voriger Artikel
Seltener Gendefekt entschlüsselt
Nächster Artikel
Afrikaner und Asiaten suchen Alternativen
Quelle: Archiv

Göttingen. Ziel ist es, die wachsenden Datensätze in einer gemeinsamen Infrastruktur zu verknüpfen und so Krankheiten besser behandeln zu können.

„HiGHmed hat sich gegenüber einer starken Konkurrenz durchgesetzt. Dieser Erfolg zeigt erneut die exzellente Arbeit der niedersächsischen Hochschulmedizin. Zugleich hilft die Förderung dabei, die Forschung und medizinische Versorgung weiter zu verbessern“, sagt Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur. Zusätzlich zu den Projektfördermitteln des Bundes für HiGHmed stellt das Land Niedersachsen in den Jahren 2017/18 der Universitätsmedizin Göttingen und der Medizinischen Hochschule jeweils 4 Millionen Euro für den Aufbau der erforderlichen klinischen IT-Infrastruktur zur Verfügung.

Das HiGHmed-Konsortium vereint die drei Universitätskliniken in Heidelberg, Göttingen und Hannover und das Deutsche Krebsforschungszentrum, die sich aufgrund ihrer kooperativen und ergänzenden Kompetenz, wissenschaftlichen Exzellenz und Öffentlichkeitsarbeit zusammengeschlossen haben. Drei Medical Data Integration Center (MeDICs) werden neue Lösungen für eine medizinische Datenanalyse auf der Grundlage von Daten aus der Versorgung, Forschung und aus externen Quellen zum Wohle der Patienten, Ärzte und Forscher entwickeln. Ziel ist es, Krebs- sowie Herz-Kreislauferkrankungen durch personalisierte Ansätze wirkungsvoller zu behandeln und Krankenhausinfektionen besser zu bekämpfen. Weitere Partnereinrichtungen aus dem akademischen Bereich und aus der Industrie ergänzen das Projekt.

Zukünftig werden mit der Medizininformatik-Initiative vier Konsortien gefördert. Dafür werden vom Bund in den nächsten Jahren rund 120 Millionen Euro bereitgestellt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Spannende Ausbildungsplätze in Deiner Region warten auf Dich. Starte jetzt durch mit azubify ! mehr

Amnesty-Protest auf dem Campus