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Göttingen mit Antragsskizze erfolgreich

Exzellenzinitiative Göttingen mit Antragsskizze erfolgreich

Die Universität Göttingen wird mit einem neuen Vorhaben an der Endrunde der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder teilnehmen. Die Gemeinsame Kommission von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat hat die Universität Göttingen auf Basis der im vergangenen Jahr eingereichten Skizzen aufgefordert, bis zum 1. September den Vollantrag für eine neue Graduiertenschule einzureichen.

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Universität Göttingen: Bei der Exzellenzinitiative weiterhin erfolgreich.

Quelle: Vetter

Zusätzlich bereitet die Universität Fortsetzungsanträge für die bereits in der ersten Runde der Exzellenzinitiative bewilligte Graduiertenschule, den Exzellenzcluster und das Zukunftskonzept vor. Damit wird sie zum 1. September insgesamt vier Vollanträge in allen drei Förderlinien einreichen.

„Wir freuen uns über den Erfolg unserer Antragsskizze für die Graduiertenschule. Dies ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg zu noch mehr exzellenter Forschung und Lehre am Wissenschaftsstandort Göttingen. Wir werden uns nun gemeinsam mit den anderen Einrichtungen des Göttingen Research Campus auf die Formulierung des Vollantrags, des Zukunftskonzepts und der anderen Fortsetzungsanträge konzentrieren“, so Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel.

Die Gemeinsame Kommission von DFG und Wissenschaftsrat hat die Universität Göttingen nun aufgefordert, einen Vollantrag für die Geisteswissenschaftliche Nachwuchsakademie (Gewina) einzureichen. Die Universität will damit herausragenden Nachwuchs in den Geisteswissenschaften gezielt dabei unterstützen, bereits in der Promotionsphase ein individuelles wissenschaftliches Profil auszubilden. Hierfür plant die Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen (GSGG) eine Erweiterung: hoch qualifizierte und besonders forschungsorientierte Nachwuchswissenschaftler sollen als Mitglieder der Gewina frühzeitig in aktuelle wissenschaftliche Diskurse eingebunden werden.

Die Gewina umfasst vier Schwerpunkte der Universität Göttingen: linguistisch-sprachwissenschaftliche Forschung, kulturwissenschaftlich-theoretische Forschung, Altertums- und philologische Forschung sowie philosophisch-theologische und historische Forschung. Die GSGG wird von der Philosophischen und der Theologischen Fakultät getragen.

Mit Mitteln der Exzellenzinitiative werden in Göttingen derzeit die Göttinger Graduiertenschule für Neurowissenschaften und Molekulare Biowissenschaften (GGNB), der Exzellenzcluster „Mikroskopie im Nanometerbereich“ sowie das Zukunftskonzept „Tradition – Innovation – Autonomie“ gefördert.

Die Schwerpunkte im Zukunftskonzept (Elite-Hochschule) liegen auf der gezielten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und einer engen Zusammenarbeit mit den anderen wissenschaftlichen Einrichtungen des Göttingen Research Campus. Eine wichtige Rolle spielt auch der Ausbau der Kontakte und Kooperationen im Ausland. Diese Schwerpunkte sollen im zweiten Zukunftskonzept fortgeschrieben werden.

Vorentscheidung Exzellenzinitiative

Die Gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates für die Exzellenzinitiative hat insgesamt 59 Projekte an 32 Universitäten für die Endrunde des Programms zur Stärkung der universitären Spitzenforschung bestimmt. Sie wurden aus 227 Bewerbungen („Antragsskizzen“) ausgewählt, die im vergangenen Jahr von 64 Universitäten eingereicht worden waren. Unter den nun erfolgreichen Bewerbungen sind 25 für Graduiertenschulen, 27 für Exzellenzcluster. Mit ihren universitären Zukunftskonzepten können sieben Universitäten vom nächsten Jahr an neue Elite-Hochschulen werden: die Humboldt-Universität Berlin, die Unis Bochum, Bremen, Mainz, Köln und Tübingen sowie die Technische Universität Dresden. Sie alle müssen bis zum 1. September ausführliche Förderanträge stellen, um damit in den Wettbewerb mit den bereits geförderten 85 Einrichtungen der Exzellenzinitiative zu gehen.

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