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Grün und fluoreszierend

Vorlesung von Chalfie Grün und fluoreszierend

Nobelpreisträger Prof. Martin Chalfie von der Columbia Universität in New York (USA) hält in diesem Jahr die „Nobel Prize Lecture“ in Göttingen. 

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Nobelpreisträger Prof. Martin Chalfie

Quelle: eb

Göttingen. In seinem Vortrag spricht der Biochemiker über die Entdeckung und Entwicklung des grün-fluoreszierenden Proteins (GFP). Die Vorlesung „GFP – Lighting Up Life“, veranstaltet vom Forschungszentrum Molekularphysiologie des Gehirns (CMPB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft, beginnt am Donnerstag, 4. Oktober, um 16 Uhr in der Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1.

Der Einsatz des Proteins erlaubt der Forschung Einblicke in das Innere lebender Zellen. Die Geschichte zur Entdeckung dieses Proteins liefert ein Beispiel dafür, wie wissenschaftlicher Fortschritt oft funktioniert: zufällige Entdeckungen gehören dazu, die Bereitschaft bisherige Vorstellungen zu ignorieren und das Zusammenführen von Leistungen vieler Wissenschaftler.

Für seinen Beitrag zur Entdeckung und Anwendung des grün-fluoreszierenden Proteins wurde Chalfie im Jahr 2008 mit seinen Kollegen Roger Y. Tsien und Osamu Shimomura mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Chalfies Forschung widmet sich der Zelldifferenzierung. Dabei interessieren den 1947 geborenen Wissenschaftler besonders die Entwicklung und die Funktion von Nervenzellen. Der Einsatz des GFP als biologischer Marker zur Entwicklung neuer experimenteller Methoden ist ein Schwerpunkt seiner Forschung. Chalfie lehrt und forscht seit 1982 an der Columbia Universität in New York. Bis heute ist er dort als „William R. Kenan-Professor“ tätig.

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