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Herzschwäche erkennen und behandeln

Aktionswochen Herzschwäche erkennen und behandeln

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Keine unvermeidbare Alterserscheinung: ein schwaches Herz.

Quelle: Herzstiftung

Herzschwäche ist eine ernste – und oft verkannte Krankheit. Viele Betroffene nehmen Symptome wie Leistungsabfall, Atembeschwerden und geschwollene Beine als unvermeidbare Alterserscheinungen hin, kritisiert die deutsche Herzstiftung. Und riskierten dabei, dass die Herzschwäche fortschreite und das Leben bedrohe. 1,8 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und 50 000 Menschen sterben jährlich an dieser Krankheit. Viele Patienten erhielten trotz immer besserer Therapiemöglichkeiten keine otimale Behandlung, weil diese Möglichkeiten zu wenig bekannt seien.
Die deutsche Herzstiftung startet deshalb im November mit ihren Herzwochen eine Aufklärungskampagne, um über Erkennung, Behandlung und Vorbeugung der Herzschwäche zu informieren. Im Landkreis Göttingen nehmen unter anderen das Universitätsklinikum Göttingen, das St. Martini-Krankenhaus, Duderstadt, das Krankenhaus Neu-Bethlehem, Göttingen an den Aktionen teil.

Schonen oder trainieren

Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Herzschwäche sind das Thema eines Patientenseminars des Herz- und Gefäßzentrums am Krankenhaus Neu Bethlehem, am Sonnabend, 7. November. Von 9.30 bis 11.30 halten die Experten aus Neu-Bethlehem kurze Vorträge im Rehazentrum Junge, Sprangerweg 3.

„Herzinsuffizienz – Das schwache Herz“ heißt das Patientenseminar am Herzzentrum des Uniklinikum Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, Hörsaal 542, am Mittwoch, 11. November. Experten halten zwischen 17 und 19.30 Uhr kurze Vorträge und beantworten anschließend Fragen. Über „Herzschwäche - Die Ursachen erkennen: Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen, Herzentzündung“ spricht Dr. Wolfgang Schillinger, Abteilung Kardiologie und Pneumologie, Klinikum Göttingen.

Dr. Claudius Jacobshagen, ebenfalls Abteilung Kardiologie und Pneumologie, referiert über „Medikamente: Wirkungen und Nebenwirkungen, wichtige Kontrollen“.

„Schonen oder trainieren?“ ist das Thema von Dr. Rolf Wachter, Abteilung Kardiologie und Pneumologie, während Prof. Christoph Herrmann-Lingen, Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie über „Leben mit der Herzschwäche. Wenn die Seele Probleme macht“ spricht. „Herzrhythmus und Herzschwäche“ heißt der Vortrag von Dr. Dirk Vollmann, Abteilung Kardiologie.

Dr. Peter Passenberg vom St. Martini-Krankenhaus, Duderstadt, spricht am Mittwoch, 4. November, um 19 Uhr im Haus des Handwerks, Bahnhofstraße 33 in Duderstadt. Thema seines Vortages ist „Die Bluthochdruckerkrnakung – Vorbeugung und diätetische sowie medikamentöse Therapie.

Von Christiane Böhm

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