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Schmetterlingssammlungen und Nobelpreisträger

Historischer Teil der SUB Schmetterlingssammlungen und Nobelpreisträger

Der historische Teil der SUB war auch in den vergangenen Jahren beliebter Anlaufpunkt. Führungen durch das Digitalisierungszentrum und die Kartensammlungen waren gut besucht. Dorothee Schuller erörterte in einem Vortrag die Funktionen von Bibliotheken als Schauplatz für Gruselgeschichten wie Umberto Ecos „Der Name der Rose“.

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Göttingen. Die Krimifans konnten anschließend noch auf dem Buchflohmarkt schmökern, deren Erlös der Aktion „Buchpatem“ zufloss. Mithilfe dieses Projektes wird die Restaurierung historischer Bücher ermöglicht.

Bei mehreren Führungen durch das Zoologische Institut konnten die Besucher hinter die Kulissen blicken. Die Schmetterlingssammlungen und Skelette, die bis unter das Dach des Museums gestapelt sind, begeisterten. Auch regulär ist das Museum jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Neben dem Tierreich beschäftigt sich das Museum auch mit anthropologischen Themen. In der Filmvorführung und den Exponaten zum Projekt der internationalen Forschergruppe EFForts erfuhren Interessierte, wie das Göttinger Projekt in Zusammenarbeit mit indonesischen Forschern und Einwohnern auf dem Gebiet der Ölpalmen-Landwirtschaft experimentierte. Vor dem Hintergrund der Artenvielfalt, ökologischer Bodennutzung und sozio-ökonomischer Verantwortung forscht das Team seit 2013 auf der Insel Sumatra.

Die Alte Mensa am Wilhelmsplatz war zum ersten Mal bei der Nacht des Wissens geöffnet. Seit Februar 2016 nutzt die Universität das restaurierte Gebäude als Tagungs- und Veranstaltungszentrum. In der Ausstellung „on/off“ und den zugehörigen Führungen stand alles unter dem Stern des Nobelpreises. Stefan Hell erhielt diesen 2014 für seine Entdeckung auf seinem Gebiet der biophysikalischen Chemie. Durch Entwicklung von superauflösenden Fluoreszensmikroskopen zeigt der Physikprofessor als erster, dass man die herkömmliche Auflösung von Mikroskopen (etwa 200 Nanometer) überwinden kann. Bis einschließlich Mai ist die Ausstellung über den Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Göttinger Hochschullehrer noch zu sehen. Die Besucher waren vor allem von der Vielfalt der Angebote mitsamt Mitmachaktionen und amüsanten Vorträgen über Nischenthemen begeistert.

Von Leslie Wathsack

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