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Dr. House räumt ab im Wettstreit der Medizinstudenten

Erster Jakob-Henle-Contest Dr. House räumt ab im Wettstreit der Medizinstudenten

Fünf Teams haben am Freitag im Wettbewerb gezeigt, was sie medizinisch können: Im Jakob-Henle-Contest für Medizinstudenten traten sie im Universitätsklinikum gegeneinander an und mussten ihr diagnostisches Geschick, ihr Wissen um Differentialdiagnosen aber auch ihre praktischen Fähigkeiten vor einer fünfköpfigen Jury aus Medizinern unter Beweis stellen.

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Das Team „The Great Henle Girls“ gespannt am Buzzer beim ersten Jakob-Henle-Contest für Medizinstudenten.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Ein schneller Schlag auf den schwarzen Buzzer und das kleine rote Lämpchen am Pult zeigt, dass ein Team als erstes reagiert hat. Doch dann darf die Antwort auch nicht lange auf sich warten lassen: Denn es geht nicht nur darum, die Antworten auf die zahlreichen medizinischen Fragen zu kennen, sondern unter Druck auch einen kühlen Kopf zu bewahren. Für falsche Antworten gab es Punktabzüge. Am Ende setzte sich das Team namens Dr. House bestehend aus Katharina Schäper, Daniel Diaz Gil, Simone Lieberknecht und Eva Baier durch und errang den Hauptgewinn in Form von Gutscheinen im Wert von 50 Euro.

Zuvor mussten sich die Studenten fast drei Stunden in einem spannenden Wettstreit in fünf verschiedenen Kategorien miteinander messen. In der ersten Runde ging es um das Lösen klinischer Fälle und die Teams konnten sich durch den Einsatz von Punkten diagnostische Methoden erkaufen, um das Rätsel der richtigen Diagnose zu lösen. In der nächsten Runde hatten die Teams keine Zeit: Ein kurzer, geschulter Blick auf ein Foto musste genügen, um die richtige Diagnose zu stellen. Die fünf Juroren hakten dabei jedes Mal nach, wenn die Antwort zu ungenau ausfiel.

In der dritten Runde hatten die Studenten ihre differentialdiagnostischen Fähigkeiten bei der Lösung eines Sachverhalts unter Beweis zu stellen. In der vierten Runde mussten die Teams mittels einer Reanimationspuppe und authentischem Hilfsmitteln wie einem Defibrillator ihre praktischen Fertigkeiten bei der Wiederbelebung eines Mannes mittleren Alters zeigen. Schließlich galt es, zahlreiche Multiple-Choice-Fragen aus fünf Studienjahren im Rahmen eines an Jeopardy erinnernden Quiz zu lösen.

Und auch die Zuschauer bekamen die Gelegenheit, in mehreren Runden sich an der Lösung medizinischer Fälle zu versuchen. Zur Belohnung für die richtige Antwort gab es verschiedene Publikumspreise.

Moderiert wurde der Wettbewerb von Dr. Axel Schunk von der Berliner Charité. Er hatte die Organisation des Wettbewerbs schon im Vorfeld unterstützt. „Diese Wettbewerbe können nicht nur die eigenen differentialdiagnostischen Fähigkeiten der Studenten verbessern - sie machen auch einfach richtig Spaß“, stellte der Organisator und Assistenzarzt Dr. Manuel Wallbach von der Universitätsnedizin Göttingen (UMG) schon in seiner Begrüßungsrede fest. Und Spaß machte es den engagierten Studenten ganz offensichtlich.

Von Jan Rebuschat

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