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Jutta Limbach über die Rolle der Wissenschaft

Uni-Rede Jutta Limbach über die Rolle der Wissenschaft

"Der Wissenschaftler als Bürger und Beamter“ – so lautet der Vortrag Prof. Jutta Limbachs, den sie im Rahmen der „Göttinger Universitätsrede – Wissenschaft und Verantwortung“ am Donnerstag, 3. Dezember, hält. Die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts beschäftigt sich in ihm mit dem Einfluss von Wissenschaftlern auf die öffentliche Meinung.

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Jutta Limbach

Das historische Vorbild der Göttinger Sieben und aktuelle Beispiele wie der offene Brief von 35 Staatsrechtslehrern zum Fall des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender oder der Appell von Klimaforschern an den Kopenhagener Klimagipfel zeigten, wie Wissenschaftler öffentliche Diskussionen beeinflussen.

„Die einander widersprechenden Auskünfte über die Risiken der Schweinegrippe und der Impfaktion werfen jedoch die Frage auf, ob es eine ,Zensur’ wissenschaftlicher Aussagen im Sinne einer Richtigkeitskontrolle geben könnte. Oder muss die Öffentlichkeit darauf vertrauen, dass die wissenschaftliche Selbstkritik funktioniert“, fragt Limbach in ihrem Vortrag. Sie hält ihn im Hörsaal 011 des Zentralen Hörsaalgebäudes der Universität, Platz der Göttinger Sieben 5, um 17.15 Uhr.
Limbach war von September 1994 bis zum Jahr 2002 Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts. Von 2003 bis 2009 war sie außerdem Mitglied des Stiftungsrates der Universität Göttingen.
Im Rahmen der Veranstaltung wird Universitätspräsident Prof. Kurt von Figura eine Ehrenmitgliedschaft der Georgia Augusta vergeben. Darüber hinaus werden die Preise des Stiftungsrates der Universität verliehen.

Von pug/cob

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