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Künstlerische Lebenswelten in Ghana

Ausstellung Künstlerische Lebenswelten in Ghana

Erinnerungen an Sklaverei, Aspekte der Identität: Themen, die ghanaische Künstler aufgreifen. Die Göttinger Ethnologie-Studierenden Jacqueline Est und Julian Imort sind zur Feldforschung nach Ghana gereist. Jetzt zeigen sie in der Ethnologischen Sammlung Göttingen Fotos davon.

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Isaac bei der Arbeit.

Quelle: r

Göttingen. Gespräche von Marktfrauen, Erinnerungen an die Sklaverei, Aspekte der eigenen Identität: Das sind Themen, die ghanaische Künstler aus Cape Coast und Kumasi in ihren Werken aufgreifen. Die Göttinger Ethnologie-Studierenden Jacqueline Est und Julian Imort sind zur Feldforschung nach Ghana gereist. Jetzt zeigen sie in der Ethnologischen Sammlung Göttingen Fotos davon.

Est und Imort haben sich mit den Künstlern unterhalten und einige ihrer Werke nach Göttingen gebracht. Bei ihren Begegnungen haben sie sich nicht nur für die Kunst selbst, sondern auch für die ökonomischen Bedingungen, unter denen sie entsteht, sowie für die Motivation der Künstler interessiert. Die Kunstwerke und ihre Eindrücke präsentieren sie nun in der Ausstellung „Künstlerische Lebenswelten in Ghana – Impressionen einer studentischen Feldforschung“. Die Eröffnung in der Sammlung, Theaterplatz 15, am Donnerstag, 19. Oktober, beginnt um 18 Uhr.

Die Ausstellung präsentiert Gemälde und handgefertigte Objekte mit Kommentaren zeitgenössischer ghanaischer Künstler, die ihre Kunst überwiegend im Touristensektor anbieten. Sie beleuchtet die Intentionen der Künstler bei ihrer Arbeit und fragt nach dem Verhältnis von Eigeninterpretationen und möglichen Stereotypen von Touristen. Unterstützt wurden Forschung und Ausstellung von „Kreativität im Studium“, einem Programm der AKB-Stiftung und der Universität Göttingen. Die Veranstaltung wird von Dr. Michael Kraus, Kustos der Ethnologischen Sammlung, und Imort eröffnet.

Von pek

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