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Lothar Perlitt gestorben

Theologie-Professor Lothar Perlitt gestorben

Lothar Perlitt ist tot. Er starb im Alter von 82 Jahren am 25. Oktober in Göttingen. Perlitt war von 1975 bis zu seiner Emeritierung 1995 Professor für Altes Testament an der Theologischen Fakultät in Göttingen. 20 Jahre lang, von 1980 bis 2000, wirkte er als Abt der Prälatur Bursfelde.

Perlitt wurde am 2. Mai 1930 in Berlin geboren. 1962 wurde er zum Doktor der Evangelischen Theologie promoviert. Er arbeitete an der Kirchlichen Hochschule in Berlin, bevor er sich 1969 an der Universität Heidelberg habilitierte. Die Universität Helsinki verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. Perlitt war Mitherausgeber der Kommentarreihe „Altes Testament Deutsch“ und der Rezensionszeitschrift Theologische Rundschau. Schwerpunkt seiner exegetischen Arbeit war das 5. Buch Mose.

Im Alter von 50 Jahren wurde er Abt des Klosters Bursfelde. Perlitt hat das Ehrenamt als zwölfter in der Reihe evangelischer Theologieprofessoren seit dem frühen 19. Jahrhundert ausgefüllt. Der Theologe verstand sein Wirken in benediktinischer Tradition mit evangelischem Profil.  1997 gründete Perlitt den Bursfelder Konvent, der sich aus Göttinger Professoren aller Fakultäten zusammensetzt. Eine gewisse Bekanntheit erlangten Perlitts Predigten. In ihnen verband er religiöse Ehrfurcht mit Berliner Witz.

Es war ein Anliegen Perlitts, die Begräbnisstätte am Ostchor der Kirche als Abtsfriedhof wieder benutzbar zu machen. Perlitt wird dort als erster Bursfelder Abt am 3. Novemberbegraben.

eb/tw

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