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Mehr Studienanfänger im Land

Rückgang an Universität Göttingen Mehr Studienanfänger im Land

In Niedersachsen sind die Studienanfängerzahlen erneut gestiegen. Nach Angaben des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) haben sich 2009 insgesamt 29    050 Studienanfänger eingeschrieben. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr (27   989). Die Universität Göttingen verzeichnete einen leichten Rückgang der Studienanfänger.

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Wintersemester 09/10: Studienanfänger der Georgia Augusta.

Quelle: Vetter

Seit dem Jahr 2006, als der Hochschulpakt 2020 eingeführt wurde, sei die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen um mehr als 18 Prozent angestiegen, an den staatlichen Fachhochschulen sogar um mehr als 40 Prozent, teilte das MWK mit. Niedersachsen komme damit exakt den Verpflichtungen aus dem Hochschulpakt nach. In der ersten Phase des Hochschulpakts, die sich bis 2010 erstreckt, stellt die Landesregierung mit den Hochschulen sicher, 11 210 zusätzlichen Studienanfängern ein Studium zu ermöglichen.
In Niedersachsen sollen in den Jahren 2011 bis 2015 für rund 35  000 zusätzliche Studienanfänger die Voraussetzungen fürs Studieren geschaffen werden. „Damit haben wir eine hervorragende Basis für die Versorgung des doppelten Abiturjahrgangs in Niedersachsen gelegt. Gleichzeitig werden wir so den Wissenschaftsstandort Niedersachsen nachhaltig im Wettbewerb mit den anderen Ländern stärken“, sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU). Im Jahr 2011 wird es einen doppelten Abiturjahrgang geben.
Auch bei der Gesamtzahl der Studierenden hat Niedersachsen zugelegt: Nach den bislang eingegangenen Meldungen sind im Wintersemester 140 704 Studierende immatrikuliert. Davon studieren 23  971 an der Universität Göttingen mit Medizin nach der vorläufigen Zählung der Hochschule. Diese hat 3140 Erstimmatrikulierte in diesem Wintersemester verzeichnet (WS 08/09: 3257).
Die meisten Studienanfänger wurden an der Georg-August-Universität in den Bachelor-Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Biologie und Deutsche Philologie sowie in den Rechtswissenschaften (Staatsexamen) aufgenommen. Stark nachgefragt waren außerdem Psychologie (Bachelor) sowie Deutsch im Zwei-Fächer-Bachelor für das Lehramt. Zu den „Spitzenreitern“ der Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkungen gehören unter anderem Agrarwissenschaften und Physik (jeweils Bachelor).

Von Angela Brünjes

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