Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Mit Musik und Tanz in die 3. Nacht

Göttingen Mit Musik und Tanz in die 3. Nacht

"Ganz großes Dankeschön" von Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel an alle, die erklärten, vorführten, musizierten, bedienten und zeigten, was der Goettingen Campus zu bieten hat: 320 Aktionen von Universität und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen hat die 3. Nacht des Wissens am Sonnabend geboten.

Voriger Artikel
Schmetterlingssammlungen und Nobelpreisträger
Nächster Artikel
Wohnrauminitiative besetzt Zentralmensa

Göttingen. Das umfangreiche Angebot und den dafür nötigen Einsatz aller Beteiligten kannte Beisiegel schon, als sie die Veranstaltung eröffnete. Ihre Erwartung vom Besucherinteresse wurde mit 25.000 Gästen überboten.

"Wissenschaft ist ein faszinierendes Gebiet, das wir Ihnen heute zeigen wollen", sagte Stefan Treue, der für die im Goettingen Campus vertretenen außeruniversitären Forschungseinrichtungen als Mitveranstalter sprach. Später war er mit einem großen Team vom Deutschen Primatenzentrum ein gefragter Gesprächspartner im oberen Foyer des Zentralen Hörsaalgebäudes. Dort wurde sowohl natur- als auch geisteswissenschaftliche Forschung vorgestellt. Ging es um Arbeitswelt und Konsumentenforschung, um Oberflächeninhalte und Virtual Reality, um das Oberharzer Wasserregal und Pflanzenforschung. Dazu noch unterhaltende Einlagen auf der Bühne. So wurde im ZHG die NdW mit Musik von den New Orleans Syncopators eröffnet und dazu tanzten flott die Swingtänzer, die Angehörige  der Universität bilden. Was die Universität zu bieten hat, zeigten auch deren Einrichtungen, die Studenten betreuen,  die ehemaligen Studenten im Alumni-Verein informiert oder wie die Öffentlichkeitsarbeit über Hochschule und Lehre informiert. 

 

War es im ZHG, wo sich zeitweise mehr als 3000 Besucher aufhielten, an manchen Stellen drängelig, so ging es im Kulturwissenschaftlichen Zentrum am Heinrich-Düker-Weg ruhiger zu. Von historischer Landesforschung über Gebärdensprache, Keilschriftforschung und Islamwissenschaft reichte hier das Angebot. Erstmals hatte das KWZ zur Nacht des Wissens geöffnet. 

 

Einen Einblick in Materialforschung für die Orthobionik und die Herstellung von Prothesen gab die Private Hochschule Göttingen (PFH). Das Gefühl, auf Prothesen zu laufen, wurden mit Spezialanfertigungen auch ermöglicht. "Das ist ein wackeliges Gehen. Aber gut, dass man hier mal erfahren kann, was es bedeutet, auf solche Hilfsmittel angewiesen zu sein", sagt Veronica Palau nachdem sie einen Testlauf gewagt. Was die PFH noch zu bieten hat, geben die sechs Vorträge zu verschiedenen Themen wieder. Um 22.12 Uhr beginnt der letzte des Abends in der PFH. Wirtschaftswissenschaftler Prof. Joachim Ahrens fragt "Brexit - was geht mich das an?" Und ergänzt seine Analyse um Fragen aus einem Beitrag zum Brexit im Göttinger Tageblatt der vergangenen Tage. 

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Spannende Ausbildungsplätze in Deiner Region warten auf Dich. Starte jetzt durch mit azubify ! mehr

Amnesty-Protest auf dem Campus