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Bunt erleuchtet und 6000 Besucher

Nacht des Wissens: Volles Haus im Klinikum Bunt erleuchtet und 6000 Besucher

Volles Haus im Universitätsklinikum: etwa 6000 Besucher haben dort die Nacht des Wissens besucht, um an Mitmachaktionen und Informationsangeboten teilzunehmen und Vorträge zu hören. Das Gebäude erstrahlte dank einer Lichtshow in bunten Farben. 

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Bunt erleuchtet: Die Universitätsmedizin während der Nacht des Wissens

Quelle: SPF

Göttingen. Wie viel Spaß beispielsweise in den Neurowissenschaften stecken kann, hat Doktorand Gabriel de Lara mit seinem Team gezeigt. An diesem Stand bastelten die Besucher Pappkappen, die die verschiedenen Hirnareale zeigen. Etliche Besucher waren damit zu sehen. Die Freude an seinem Fachbereich teilt der Brasilianer gerne. Die beiden Jungs Noah und Luca Guder malen sich an seinem Tisch ein neues Gehirn. "Falls das alte mal nicht richtig läuft, sagt die Mutter der beiden begeisterten Jungs und lacht.

Noch besser als das neue Papier-Gehirn hat Luca der Stand der  Zahnmedizin gefallen. "Ich habe zwei Zähne tot gemacht", freut er sich. Sein Bruder fand den begehbaren Darm "am besten". Dort hielt sich die Warteschlange noch bis vor Mitternacht. Auch der Operationscomputer daVinci war im Foyer ständig umlagert. In den Hörsälen, wo Mediziner über ihre Forschungsgebiete referierten, war oft noch der letzte besetzt und Steh- oder Bodenplätze wurden genutzt.

Zu den begeisterten Besuchern gehört auch Dimitri Gumenski. Ziemlich souverän führte der junge Mann das Endoskop durch das Modell einer Blase. Dabei schaute er nur auf den Monitor, der Blase und Steine zeigt. "Ich habe das zum ersten Mal gemacht", sagte er. Dass er die Blasensteine am Stände der Abteilung Urologie  so geschickt gepackt hat, war kein Zufall . "Ich mache gerade eine Ausbildung zum medizinisch-technischen Assistenten", sagte er.
 
Reger Trubel in den Shuttlebussen zum Nordcampus. "Der Schleimpilz war bislang das beste", sagte Sarah Safee. Die Schülerin durfte sogar eine kleine Petrischale mit einem "Schleimi" mit nach Hause nehmen. Vater Karim und Mutter Nadine waren mit ihrer Tochter auf dem Weg ins Institut für Geowissenschaften. Der Erdbeben-Simulator stand auf dem Programm. "Vermutlich gibt es eine lange Schlange", sagte Nedine Safee. Richtig. Dennoch war die Familie von der Nacht des Wissens begeistert. Den Eltern hat das MPS besonders gefallen, Raumfahrt und Rosetta fand Sarah eher "langweilig".   
 
Umlagert war auch der Stand von Dr. Andreas Kronz im Institut für Geowissenschaften. Er testete mit seinem Röntgenfrequenz-Spektrometer, aus welchem Material Schmuckstücke gefertigt sind. Stefan Gröber reichte seinen Ehering über den Tisch. "Ich übernehme keine Garantien, dass es keinen  Ärger mit der Ehefrau gibt", sagte Kronz und lachte. Wenig später lachte auch Gröber, wie erhofft besteht sein Ehering aus 580er Weissgold.
Gegen 23 Uhr leerte es sich im Klinikum. Viele Besucher haben den Abend bei einem "Hämoglobin" oder einem anderen alkoholfreien Cocktail an der Bar des Esprit in der Mensa  ausklingen lassen. Das UMG-Catering hat rund 500 Portionen Currywurst und 500-mal Wedges über die Theke gereicht.

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Die Nacht des Wissens 2017 in Göttingen ist Geschichte. 25.000 Besucher hat die Universität Göttingen nach eigenen Angaben gezählt.

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