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Reduzierte Sprechzeiten wegen fehlerhafter Software

Bafög-Anträge in Göttingen Reduzierte Sprechzeiten wegen fehlerhafter Software

Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat im Dezember vorsorglich Verträge für die Software BAföG 21 gekündigt. Trotz verbesserter Versionen läuft die Bearbeitung der BAföG-Anträge mit der Software nach wie vor nicht fehlerfrei.

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Quelle: dpa

Göttingen. Wegen der damit verbunden Belastung der Sachbearbeiter muss die BAfög-Stelle des Göttinger Studentenwerks weiterhin mit reduzierten Sprechzeiten arbeiten.

Mit BAföG 21 werden in Niedersachsen seit Januar 2016 BAföG-Anträge bearbeitet. Niedersachsen hatte als eines von neun BAföG-Verbundländern das bisherige Verbund-Großrechnerverfahren aufgegeben und stattdessen die von der Datenzentrale Baden-Württemberg erstellte und gepflegte Software eingeführt.

Im Praxisbetrieb zeigten sich jedoch Probleme, die eine aufwendige Fehlerkontrolle erforderlich machten und zu Beschwerden der Verbundländer führten. Trotz diverser verbesserter Versionen „bestehen die Mängel weiter“, so Anett Reyer-Günther vom Göttinger Studentenwerk.

Die zeitintensive Nachbearbeitung der Anträge führt zu den geänderten Sprechzeiten beim Studentenwerk. Momentan ist die BAföG-Stelle dienstags und donnerstags von 11 bis 14.30 Uhr geöffnet. In dringenden Fällen könnten aber abweichende Termine vereinbart werden, so Reyer-Günther.

Bis Februar hat die Datenzentrale noch eine Frist, um Fehler zu beheben und Anforderungen umzusetzen. Sollte dann eine fehlerfreie Fassung vorliegen, werde das Ministerium die Kündigung zurückziehen. Bis auf weiteres muss also mit der Software gearbeitet werden.

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