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Richtfest für Max-Planck-Institut

Neubau Richtfest für Max-Planck-Institut

Neue Forschungsaufgaben, eine neuer Name und im nächsten Jahr der Einzug in das neue Gebäude: Das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation hat am Mittwoch auf dem Max-Planck-Campus am Fassberg Richtfest für das Labor- und Verwaltungsgebäude gefeiert.

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Der Neubau ist im Rohbau fertig und trägt Forscher und Architekten: Christian Griesinger, Schwieger, Eberhard Bodenschatz, Geisel, Stephan Herminghaus und Grömling (v. links).

Quelle: Theodoro da Silva

 „Was die Presse nicht mitschreiben soll“, so der Leiter der Bauabteilung der Max-Planck-Gesellschaft, Architekt Dieter Grömling, gehört zu den Fakten eines Neubaues mit besonderer Einrichtung und außergewöhnlichen Anforderungen: sieben Jahre währende Bauplanung sowie Baukosten von 22,85 Millionen Euro. Im Jahr 2007 begann die Bauzeit für 13 Firmen mit bis zu 70 Bauarbeitern, berichtete Grömling.

Funktion in Ästhetik

Das Gebäude, ein Entwurf des Göttinger Architekturbüros Schwieger, spiegele eine „Mischung aus Dichte und Offenheit“, so Grömling. Architekt Hans-Jochen Schwieger unterstrich sein Ziel, „Funktion in Ästhetik“ zu bieten. Auf jeden Fall sei das Gebäude gut auf Fels gegründet, was auch für die Forschung von Bedeutung sei. Damit wies er auf die besondere Bauart hin: Das Gebäude verfügt über schwingungsfreie Laboratorien.

Den drei Abteilungen des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation bietet das neue Domizil auf fünf Geschossen, zwei davon unterirdisch, etwa 7600 Quadratmeter Nutzfläche. Im großen Foyer und Innenhof, beim Richtfest als „Lustzone“ bezeichnet, sollen Arbeitspausen angenehm verbracht werden können. 

Der geschäftsführende Direktor des MPI, Prof. Theo Geisel, fand zu den Verzögerungen während der Planungszeit ein historisches Pendant. Er zitierte Aufzeichnungen von Strömungsforscher Ludwig Prandtl zum Bau des Vorgängerinstituts in der Bunsenstraße. Der musste sich darüber beschweren, dass der Mörtel nicht trocken wurde und beklagte die Verzögerungen beim Bau des Windkanls. Der am Fassberg ist seit vergangener Woche in Betrieb.

jes

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