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Zweiter Bauabschnitt abgeschlossen

Fakultät für Chemie Zweiter Bauabschnitt abgeschlossen

Die Fakultät für Chemie der Universität Göttingen wird derzeit bei laufendem Betrieb grundsaniert. Die Gebäude des ersten Bauabschnitts mit drei modern ausgestatteten Hörsälen, Labors für Forschungsgroßgeräte sowie einem neuen Bereich mit Praktikumsplätzen können seit Montag genutzt werden.

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Besichtigen den neuen Praktikumsbereich: Norbert Lossau, Philipp Vana, Dietmar Stalke, Carsten Mühlenmeier, Rainer Bolli.

Quelle: Niklas Richter

Göttingen. „Wir haben für die Lehre ein gutes Gebäude geschaffen“, sagt Prof. Philipp Vana, Dekan der Fakultät für Chemie. Die topmodernen Praktikumsräume würden die Qualität der Lehre noch einmal steigern. Neben den Lernbereichen sind auch die Räumlichkeiten für die wissenschaftliche Serviceeinheit „Massenspektronomie/Analytik“ und für Forschungsgroßgerät im Gebäude E untergebracht. Bereits in den vergangenen Monaten aufgebaut und nun nutzbar ist ein Metal-Jet-Anoden-Röntgengenerator mit Pixeldetektor und Kristallkühlung mit dessen Hilfe kristalline Formen und Strukturen sichtbar gemacht werden können.

11,5 Millionen Euro hat der jetzige Bauabschnitt gekostet, insgesamt sind 98 Millionen Euro für die dringend notwendige Sanierung veranschlagt. Damit ist der Umbau derzeit das größte Bauprojekt der Universität. 71 Millionen hat das Land Niedersachsen für die Umbauten in den Haushalt eingestellt. Einen erheblichen Teil der Kosten trägt die Hochschule selber.

„Um Gottes willen“ habe sie 2011 bei der Besichtigung der damaligen Räume der Chemie gedacht, so die Präsidentin der Universität, Ulrike Beisiegel. Pläne für die komplette Erneuerung gab es damals schon, inzwischen schreitet der Umbau voran. Und das „sehr viel reibungsloser“ als gedacht, so Vana. Finanziell und zeitlich seien die Bauarbeiten im Rahmen geblieben. Der Umbau im Bestand sei ein schwieriges Unterfangen, umso mehr freue sich die Universität, dass die Fakultät trotz schwieriger Bedingungen den „Spirit aufrechterhalten habe“, so Beisiegel.

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Rundgang durch das neugestaltete Gebäude E mit Hörsälen und Laboren.

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Die Hörsäle werden ab sofort genutzt, die Praktikumsplätze müssen noch einmal überprüft werden und sind dann ab November verfügbar. Neben einigen einfacher ausgestatteten Arbeitsplätzen gibt es jetzt Plätze für stark spezialisierte Fortgeschrittenenpraktika beispielsweise im Master-Studiengang Chemie.

Als gute Chance einander näher zu kommen und kompakter zu werden, beschreibt Prof. Dietmar Stalkke Forschungsdekan und Baubeauftragter der Fakultät für Chemie, den Umbau. Die strikte Trennung zwischen den drei Bereichen organische, anorganische und physikalische Chemie lasse sich durch die gemeinsame Nutzung der Räume aufbrechen.

Die Praktikumsbereiche werden nach der Fertigstellung des nächsten Bauabschnitts in ein gemeinsames Gebäude der Fakultät ziehen. Die freiwerdenden Bereiche im Gebäude E werden dann noch einmal leicht umgebaut und für einen großen Lernbereich mit Computerpool für die Studierenden sowie Räume für die Spektroskopie umgebaut. Außerdem wird dort das Museum der Göttinger Chemie neue Ausstellungsbereiche erhalten.

Von Christiane Böhm

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