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Sprachen in China

Ausstellung Sprachen in China

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) ist Sondersammelgebietsbibliothek für „Altaische und paläoasiatische Sprachen und Literaturen“. Was die SUB zu bieten hat, zeigt die Ausstellung „Vielvölkerstaat China“ mit seltenen Schriften und Literatursprachen am Beispiel der nördlichen Grenzvölker Chinas. Am Freitag, 28. Januar, wird die Ausstellung eröffnet.

56 Völkerschaften leben in der Volksrepublik China, 15 weitere auf der Insel Formosa (Taiwan). Die meisten von ihnen sind am Nordrand Chinas ansässig. Ihre Sprachen gehören der Altaischen Sprachgruppe an, zu der sämtliche mongolischen, tungusischen und Turksprachen sowie das Koreanische zählen.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sondersammelgebiet „Altaische und paläoasiatische Sprachen und Literaturen“ umfasst Literatur in mehr als 70 Sprachen, die zwischen dem Bosporus und der Beringsee gesprochen werden. „Bedeutende Schwerpunkte sind neben der deutschlandweit größten Sammlung koreanischer Literatur die Provinz Sinkiang, die Mandschurei und die Innere Mongolei“, erläutert Fachreferent Dr. Johannes Reckel, der die Ausstellung erarbeitet hat. Reckel hält am Eröffnungstag den Vortrag „Wie die Kalmücken aus Sinkiang an die Wolga kamen“ um 16 Uhr im Großen Seminarraum der SUB, Platz der Göttinger Sieben 1. Die Ausstellung „Vielvölkerstaat China“ ist bis zum 27. März zu sehen.

(eb)

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