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Zu Gast im „Reallabor“

HAWK Holzminden-Höxter Zu Gast im „Reallabor“

Die Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung, Birgit Honé, besuchte am Montag, 24. Juli, das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) der HAWK. Auf ihrer dreitägigen Reise durch Niedersachsen informierte sie sich über Projekte, die in beispielhafter Weise die regionale Entwicklung voranbringen. Das teilte die Pressestelle der HAWK mit.

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Quelle: r

Holzminden.  Das ZZHH, als gemeinsame Einrichtung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Göttingen / Hildesheim / Holzminden (HAWK) und der nordrhein-westfälischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe arbeite nicht an Apparaturen, sondern unmittelbar in der Region – im “Reallabor”, so Dr. Agnes Kriszan, Fachbereichsleiterin für Forschung und Transfer. Das ZZHH orientiere seine Forschung an den drei großen Themen, denen sich ländliche Regionen heute zu stellen hätten: der Digitalisierung, der wirtschaftlichen Position und dem demografischen Wandel. So wurde von Forschern am ZZHH im Rahmen einer länderübergreifenden Studie zur “Medizinischen Erreichbarkeit” ein Programm entwickelt, mit dem sich das Einzugsgebiet von Hausarztpraxen berechnen lasse. Beispielsweise wurden Holzminden und das acht Kilometer entfernte Höxter dabei als gemeinsame Region betrachtet, woraus sich ganz neue Möglichkeiten ergeben würden, erklärte Prof. Klaus Maas, Entwickler des Programms, der Staatssekretärin.

Das Selbstbewusstsein ist wesentlich

Als weiteres “Leuchtturmprojekt” für ländliche Regionen wurde das Projekt “H!ergeblieben” vorgestellt. Es galt, herauszufinden, was junge Menschen dazu bewegt, auch nach dem Schulabschluss in der Region zu bleiben. Die Ergebnisse der Studie waren durch eine groß angelegte Kampagne mit zugeschnittenen Botschaften überall in der Region sichtbar gemacht worden. Honé nannte “H!iergeblieben” ein gutes Beispiel, um das große Potenzial von ländlichem Raum zu vermitteln: „Wesentlich ist doch die Frage des Selbstbewusstseins und der Präsentation. Und wir können schon selbstbewusst sagen: Hier ist es einfach klasse!“ Die Staatssekretärin bekräftigte den Wunsch, den Dialog mit den Forschern des ZZHH in den nächsten Wochen fortzusetzen: „Für uns ist es von großem Interesse, von Ihnen zu lernen, um auf politischer Ebene die erforderlichen Weichen für eine positive Entwicklung zu stellen.“ ink

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