Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Studienberatung seit 30 Jahren wandlungsfähig

Betreuung Studienberatung seit 30 Jahren wandlungsfähig

Was vor 30 Jahren an der Universität Göttingen als Modellversuch begann, hat sich als ein Serviceangebot für Studierende fest etabliert: Die zentrale Studienberatung (ZSb) feierte am Donnerstag in der Aula der Universität ihr 30-jähriges Bestehen. Zu den Anfangsjahren seit Planungsbeginn 1978 zählte auch das Definieren eines bis dahin an der Universität nicht bekannten Berufsbildes, zeigte der Leiter der Studienberatung, Dr. Friedrich Georg Wentz, auf, der seinen Rückblick „Metamorphosen“ nannte.

Voriger Artikel
Rockefeller-Stiftung ermöglicht Neubau
Nächster Artikel
Solidarität der Fakultäten: Zuschuss für das ThOP

Am Wilhelmsplatz arbeitet das Team der Studienberatung: Leiter Dr. Wentz (2. von links untere Reihe) mit Gast Hans-Werner Rückert von der Berliner Studienberatung (links) sowie Dr. Alphei von der Studienzentrale und Vizepräsident Prof. Lücke (rechts obere Reihe).

Quelle: Pförtner

Dass die Wandlungsfähigkeit der Studienberatung so gut sein muss, wie die von Studium und Lehre, stellte er facettenreich dar. Die Konstante in der Tätigkeit bleibe das persönliche Gespräch mit Studierenden und Studieninteressierten, betonte Wentz. Daneben seien in den vergangenen Jahren weitere Aufgaben dazugekommen wie spezielle Angebote für Zielgruppen oder die Informationstage für Studieninteressierte, was aus der Beratungsstelle eine Multitaskingstelle gemacht habe. Zudem ist die ZSb nach Ansicht von Wentz auch ein „Marketinginstrument der Universität“.

11000 Kontakte pro Jahr

Seit dem Jahr 2000 ist die Studienberatung ein Bereich der Studienzentrale. Aufgabe sei es, „abgestimmte, moderne Beratungs- und Unterstützungsangebote zu bieten“, so Dr. Jörn Alphei, Leiter der Studienzentrale. Pro Jahr gebe es für die sieben Berater etwa 11      000 Kontakte mit Studierenden oder Studieninteressierten, so Alphei. Die Themen dabei beziehen sich nicht nur auf Fragen zum Studium, sondern gehen für die Beraterinnen bis zur Lösung von Studienproblemen beispielsweise aufgrund von familiären Schwierigkeiten der Ratsuchenden.

Die Bedeutung von Studienberatung zeigt auch das bundesweite Angebot. Für die Hochschulen ist ein guter Service dieser Art auch wichtig im Wettbewerb um Studierende. Vizepräsident Prof. Wolfgang Lücke formulierte in seinem Festvortrag Ziele für das künftige Angebot. Das soll sich „weg von Krisenintervention hin zu Studienorientierungshilfen“ entwickeln und das in enger Zusammenarbeit mit den Fakultäten. Dafür sollen deren Studienbüros als dezentrale Anflaufstellen für Studierende mit allen Fragen rund um den jeweiligen Studiengang werden. Und das Beratungsangebot für den Übergang Schule / Hochschule sowie Hochschule /Beruf soll verbessert werden.

Aufgaben, die vor 30 Jahren zu Beginn des Modellversuchs Studienberatung noch Zukunftsmusik waren. Inzwischen gibt es klare Anforderungen für das Berufsbild, dei demnächst ein Zertifikat für Studienberater ergänzen soll.

Von Angela Brünjes

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen

Spannende Ausbildungsplätze in Deiner Region warten auf Dich. Starte jetzt durch mit azubify ! mehr

Amnesty-Protest auf dem Campus