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Studieren im Gefängnis: Göttinger Nachwuchsjuristen im Kittchen

JVA Oldenburg Studieren im Gefängnis: Göttinger Nachwuchsjuristen im Kittchen

Praxisbezogener könnte die universitäre Lehre kaum sein: Die Justizvollzugsanstalt Oldenburg führt ein besonderes Projekt durch, an dem 80 Jurastudenten, Doktoranden und Lehrende aus vier Universitäten teilnehmen – auch Nachwuchsjuristen der Georgia Augusta.

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Quelle: Rehder/dpa (Symbolbild)

Oldenburg/Göttingen. Alle Beteiligten tauschen an vier Tagen vom 17. bis 20. April Uni gegen Einzelzelle und erfahren dabei keine Sonderbehandlung: Tagesrhythmus, Auflagen und Verpflegung sind auch für die Studenten verpflichtend. Der Hintergrund des ungewöhnlichen Projektes: Die angehenden Verteidiger, Staatsanwälte und Richter sollen erfahren, was es genau bedeutet, eingesperrt zu sein – um später der Gerechtigkeit besser dienen zu können.

Deshalb sollen sie während ihres Aufenthaltes auch Gespräche mit Gefangenen und Vollzugsbeamten führen.

Von Jonas Rohde

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Strafvollzug-Seminar
Ein Göttinger Professor und seine Studenten verbringen drei Tage im Gefängnis.

Die Teilnehmer eines Seminars zum Strafvollzug an der Universität Göttingen lernen in dieser Woche den Alltag in einem Gefängnis kennen. Drei Tage und Nächte verbringen die 15 Studierenden mit ihrem Seminarleiter Prof. Jörg-Martin Jehle in der knapp 160 Jahre alten Abteilung „Gerichtsstraße“ der Justizvollzugsanstalt Oldenburg.

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