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Nutzen und Risiken von Antibiotika

Nutztierhaltung Nutzen und Risiken von Antibiotika

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt, im Jahr 2050 könnte die Haupttodesursache weltweit Antibiotikaversagen bei Infektionen sein. In Göttingen wird die Tagung „Antibiotikaminimierung in der Nutztierhaltung“ das Thema am Donnerstag, 5. Oktober, erörtern.

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Protest im Jahr 2012 in Berlin gegen den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung.

Quelle: dpa

Göttingen. Die WHO will die Zunahme antibiotikaresistenter Bakterien bekämpfen. Diese können zwischen Tier und Mensch wechselseitig übertragen werden, auch über Lebensmittel wie Fleisch, teilen die Veranstalter der Tagung mit. Sie wollen bei der eintägigen Veranstaltung am Donnerstag, 5. Oktober, über das Tierwohl diskutieren, Regeln für sogenannte Reserveantibiotika in anderen Ländern vorstellen oder aufzeigen, wie Verbraucher auf antibiotikafreie Waren hingewiesen werden können. Die Vorträge von Experten aus der landwirtschaftlichen Praxis, Schlachthöfen, Tiermedizin, Wissenschaft und Gesellschaft finden von 10 bis 20 Uhr im Tagungshaus Alte Mensa der Universität Göttingen, Wilhelmsplatz 3, statt.

Das Eröffnungsreferat zur Frage „Antibiotikareduktion – Chance oder Risiko für das Agrarland Nr. 1?“ hält um 10.30 Uhr der Niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer (Grüne). Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion ab 18.30 Uhr über „Perspektiven für die Vermarktung von Lebensmitteln aus antibiotikaminimierter Produktion“. Veranstalter der Tagung sind der Göttinger Agrarökonom Prof. Achim Spiller und Christoph Bals von der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch.

Von Angela Brünjes

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