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Talente treffen Nobelpreisträger

Jugend forscht Talente treffen Nobelpreisträger

Aus allen Teilen Deutschlands sind zwölf junge Nachwuchstalente der Physik nach Göttingen gekommen. Sie wollten die Arbeit der Forscher an den Max-Planck-Instituten (MPI) für Dynamik und Selbstorganisation sowie für biophysikalische Chemie erleben.

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Die Jungforscher und ihr Betreuer erfreuen sich an den Turbulenzen aus dem Prandtlschen Windkanal.

Quelle: r

Göttingen. Ob Turbulenzen im originalen Prandtlschen Windkanal, Laborversuche mit Granulaten, Einblicke in die NMR-Spektroskopie oder die STED-Mikroskopie: Der achtstündige Besuch der „Jugend forscht“-Sieger war mit vielen Eindrücken in die Physik- und Chemielabore verbunden. In persönlichen Gesprächen informierten Promovenden der beiden MPI über das Physikstudium und ihren Weg in die Grundlagenforschung. Zum Abschluss ihres Tages zeigten sich die Jungforscher von der Begegnung mit Göttingens jüngstem Nobelpreisträger Stefan Hell begeistert. Hell erzählte den Physiktalenten von seinem Weg in die Forschung, von der Beharrlichkeit und dem Durchhaltevermögen, mit denen er seiner Forschungsidee gefolgt sei.

Rechnen mit Licht

Im Anschluss an den Campusbesuch fuhr Marvin Lohaus mit der Idee nach Hause, nach seinem Abitur am St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel Physik zu studieren. Gemeinsam mit seinen Mitschülern Max Oehmichen und Adrian Lenkeit hatte Lohaus den „Jugend forscht“-Preis für ihr Experiment „Rechnen mit Licht“ erhalten. In dem Experiment brachten die drei 17-Jährigen Halbringe aus Kupfer auf Kunststoffplatten auf und bestrahlten diese Platten mit Mikrowellen. Dabei stellten sie fest, dass sich mit diesem Aufbau tatsächlich simple Rechenoperationen ausführen lassen.

Eckhard Hellmich, Leiter des Marion-Dönhoff-Gymnasiums im niedersächsischen Nienburg, begleitete die Physiktalente und hatte selbst viele Fragen an die Max-Planck-Forscher. Ihm imponierten deren Hilfsbereitschaft und ihre Tipps für Fragen, die er aus der Schule mitgebracht hatte. Zukünftig wünscht er sich eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule und den Max-Planck-Instituten. Die 18-jährige Carina Kanitz aus Dormitz in Baden-Württemberg hat den „Jugend forscht“-Bundespreis für die physikalische Analyse einer Wasserfontäne bekommen. „Mich beeindruckt das breite Spektrum der Forschung auf dem Max-Planck-Campus. Jetzt bin ich voll motiviert, auch Grundlagenforscherin zu werden.“ pek/r

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