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Tipps für den Einstieg

Zum Semesterstart Tipps für den Einstieg

Viele Erstsemester haben unbeantwortete Fragen. Die Orientierungsphase (O-Phase) soll ihnen den Einstieg ins Studium erleichtern und erste Kontakte ermöglichen – unter anderem auch zu höheren Semestern, die oft mit wertvollen Tipps aufwarten können.

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Während der O-Phase sollen Erstsemester nicht nur Spaß haben, sondern auch Antworten auf Fragen zum Studienbeginn erhalten.

Quelle: Foto: PEK

Göttingen. Die höheren Semester, die die Erstsemester durch die O-Phase begleiten, nennt man Tutoren. Sie sind hilfreiche Begleiter in den ersten Wochen auf dem Campus, denn sie geben den Einsteigern Tipps für den Studienstart. Organisatorische Ratschläge können darunter sein, aber auch Tipps wie „Spaß muss bleiben” gebe man ihnen in der O-Phase mit, erklärte die 20-jährige Lateinstudentin Johanna Freistedt.

Doch nicht nur Tutoren haben nützliche Tipps für die Erstsemester auf Lager, auch ältere Semester helfen gern mit Antworten aus, wenn sich jüngere an sie wenden. So wie der 26-jährige Theologiestudent Jan Klawitter: Der Lateinstudent und Erstsemester Max Modl möchte wissen, was gegen Stress im Studium hilft. Klawitter rät ihm, „Struktur in den Alltag“ zu bringen und die Möglichkeit offen zu halten, „Vorlesungen rausschmeißen zu können”, wenn die Zeit zu eng wird. Worauf man bei der Erstellung des Stundenplans achten muss, ist die Frage des 20-jährigen Jonas Fürmeier. „Veranstaltungen nicht zu früh und nicht zu spät legen, denn das geht im Zweifel immer schief” so Klawitter.

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Auch Logopädie-Studentin Hannah Tietjen hat praktische Tipps auf Lager: Es sei wichtig, frühzeitig mit dem Vor- und Nachbereiten von Lernstoff sowie dem Lernen für Klausuren zu beginnen, sodass der Tag vor der Prüfung entspannt ablaufen kann. Die 21-Jährige schließe sich dafür gern mit anderen zu Lerngruppen zusammen. Ihr Ratschlag an alle Studienbeginner: „Ihr solltet alles nicht zu eng sehen, und euch auch mal eine Pause gönnen.“

Vorteile der Vergünstigungen nutzen

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Miriam Etz , Studentin der Betriebswirtschaftslehre und Mitglied im Verein „WiWi-O-Phase“, der die Orientierungsphase für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit organisiert, gibt den Erstsemestern in erster Linie Hinweise für die laufende O-Phase: „Es ist wichtig, offen zu sein, viele Leute anzusprechen und sich in Vereinen zu engagieren, da man so viele Leute trifft“, sagt die 20-Jährige. „Stellt Fragen, wenn ihr Fragen habt. Lasst euch nicht einschüchtern und geht euren eigenen Weg.“ Außerdem legt Etz den Neustudenten ans Herz, die Vorteile des Studentenlebens auszunutzen. Sie verweist auf die zahlreichen Angebote, die Göttingen Studenten bietet: „Es gibt Rabatte bei vielen kulturellen Veranstaltungen wie im Deutschen Theater, aber zum Beispiel auch bei Basketballspielen. Ich kann jedem Ersti nur raten, sich darüber zu informieren.“ Auch das Semesterticket für Niedersachsen habe viel zu bieten.

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Dustin Borsutzki studiert im dritten Mastersemester Steuerlehre an der Universität Göttingen. Er rät den Erstsemestern, nicht zu viele Kurse direkt zu Beginn des Studiums zu belegen. Man müsse sich erst einmal an das Pensum gewöhnen, das an der Universität verlangt werde, und dementsprechend sollten die Studienanfänger wirklich nur die Kurse wählen, die für das erste Semester empfohlen werden.

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Rafael Dada rät den Studienanfängern, alle Infoveranstaltungen zu Beginn des Semesters wahrzunehmen, damit man verstehe, wie Studieren überhaupt funktioniere. Er selbst studiert im sechsten Fachsemester North American Studies und Politikwissenschafte im Bachelor. Er gibt zu, dass er selbst am Anfang immer viel zu spät mit dem Lernen angefangen habe. Zeitmanagement spiele eine sehr wichtige Rolle, so Dada.

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„Mein Tipp für Studienanfänger ist, keine Angst davor zu haben, um Hilfe zu bitten.“, so Simon Sürig. Er studiert Politikwissenschaften im dritten Bachelorsemester und rät allen, die Sprechstunden der Dozenten aufzusuchen, wenn man Probleme habe. Außerdem gibt er zu, dass sein größter Fehler im ersten Semester war, dass er gependelt ist. Es sei leichter Freunde zu finden, wenn man auch in Göttingen wohnt, so Sürig.

Von Pauline Noll, Karolin Basten und Steven Jacobi

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