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Uni Göttingen: Informationstage mit 150 Veranstaltungen und 60 Infoständen

Studium Uni Göttingen: Informationstage mit 150 Veranstaltungen und 60 Infoständen

Es geht um ihre berufliche Zukunft. Dabei trifft Aufregung auf Abgeklärtheit und Staunen auf Routine. Viele Schüler haben sich am Montag über ein Studium an der Georg-August-Universität erkundigt. Im Foyer des Zentralen Hörsaalgebäudes war ein Durchkommen zeitweise kaum möglich, weil der Andrang so groß war.

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Großer Andrang am Montag: Am heutigen Dienstag werden die Schülerinformationstage fortgesetzt.

Quelle: Schmidt

Göttingen. Im Getümmel des Zentralen Hörsaalgebäudes der Georg-August-Universität artikulieren sich viele Fragen: „Wo müssen wir denn jetzt eigentlich hin?“, „Wann muss ich im Hörsaal 010 sein, wenn ich etwas über Physik erfahren möchte?“ oder „Auf was muss ich bei meinem Studium achten?“ sind nur wenige der Fragen, die durch den Kopf von potenziellen Studierenden gehen. Etwa 6000 werden am Montag und Dienstag erwartet.

Der angehende Abiturient Christoph Petri kommt mit seinen Freunden aus Sondershausen und musste extra einen Freistellungsantrag an seiner Schule stellen, um das Angebot der Informationstage nutzen zu dürfen. Das Angebot in der Universität ist schwer überschaubar. „Das ist alles sehr beeindruckend hier. Wir wissen noch gar nicht, wo wir hingehen wollen“, meint der 18-Jährige.

Petri

Petri

Alexander Bliedung – ebenfalls aus Sondershausen – erzählt, dass seine Fächer mit gehobenem Leistungsniveau an der Schule Biologie, Deutsch, Wirtschaft und Mathematik sind. „Vielleicht wird es etwas in eine dieser Richtungen“, sagt er noch unentschlossen.

Schülerinnen der elften Klasse aus Bad Gandersheim wissen hingegen, worüber sie sich noch informieren. „Eigentlich wollten wir zur Vorlesung Studium und Praktika im Ausland, doch da ist es so voll, dass wir nicht mehr reingekommen sind“, sagt Isabelle Pietsch. Die 18-Jährige und ihre Freundinnen wollen nun aber noch zu den Veranstaltungen von Medizin und Zahnmedizin. „Das Angebot hier finde ich gut. So kann man sich über vieles einen Überblick verschaffen“, sagt Pietsch.

Bliedung

Bliedung

Bestens informiert

Das Hainberg-Gymnasium Göttingen scheint seine Schüler auf die Hochschulinformationstage vorbereitet zu haben, denn die Gymnasiasten sind über das Angebot informiert. Ein paar von ihnen interessieren sich für Soziologie. Andere interessieren sich eher für Volkswirtschaftslehre (VWL). „Was wir später einmal machen wollen, wissen wir noch nicht, aber vielleicht ergibt sich ja heute etwas“, meint einer von ihnen.

Pietsch

Pietsch

Antworten auf die vielen Fragen können die zukünftigen Studierenden an diesen beiden Tagen bei knappen 150 Veranstaltungen und an nahezu 60 Informationsständen in der Universität Göttingen erhalten. Organisiert wird die zweitägige Veranstaltung mit Beteiligung aller 13 Fakultäten von der Zentralen Studienberatung der Abteilung Studium und Lehre der Universität Göttingen.

Meistens scheint es um die Inhalte einzelner Fächer zu gehen. Aber auch profane Dinge sind von Interesse. Imke Achilles hat ein großes Fragezeichen auf ihrem Pullover. Dabei weiß sie Bescheid. Am Stand der Zentralen Studienberatung klärt sie mit Greta Fortwengel und Marie Ziegler über Alltäglichkeiten des Studiums auf.

Später will sie noch Interessierte über den Campus führen und somit erste Blicke in die Universität geben. „Zurzeit läuft alles gut“, resümiert sie sichtlich zufrieden, „Wir haben allerdings auch viel zu tun“.

Engagiert ist auch Julia Reczkowski. Die Studentische Hilfskraft an der Zentralen Einrichtung für Lehrerbildung berät ausgiebig. „Viele wollen sich über das Lehramtsstudium informieren und grundsätzliche Fragen klären“, sagt sie. Auch wenn viele Schüler zunächst noch überfordert scheinen, mit Hilfe von eifrigen Personen wie Achilles und Reczkowski sollten die Studienwahl und der spätere  Einstieg etwas leichter fallen.

Von Friedrich Schmidt

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