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Uni Göttingen: Ringvorlesung über Jacob und Wilhelm Grimm

„Die Grimms in Wort und Tat“ Uni Göttingen: Ringvorlesung über Jacob und Wilhelm Grimm

Vor 200 Jahren erschien die erste Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm – eine Gattung Märchen, die seitdem die Literatur befruchtet und bis heute Schriftsteller und Künstler inspiriert. Doch Jacob und Wilhelm Grimm waren mehr als die Sammler und Schreiber von Märchen, Sagen und Mythen.

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In Hanau: Grimm-Denkmal.

Quelle: dpa

Göttingen. Neben ihrem politischen Engagement beschäftigten sie sich intensiv mit der deutschen Sprache und begründeten das Deutsche Wörterbuch und die Deutsche Grammatik. Die Vielfalt ihres Schaffens und ihrer Wirkungen ist das Thema der Ringvorlesung der Universität Göttingen und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen im Sommersemester 2013.

Die Ringvorlesung „Die Grimms in Wort und Tat“ beleuchtet das Leben und Werk der Brüder Grimm in exemplarischen Ausschnitten bis in die Gegenwart hinein. Organisiert wird die Vortragsreihe von Prof. Heinrich Detering und Prof. Christoph Bräuer vom Seminar für Deutsche Philologie, mit Unterstützung des Universitätsbundes.

„Jacob und Wilhelm Grimm lebten in und für die deutsche Sprache“, so die Organisatoren. „Sie untersuchten ihre kulturellen Wurzeln, ihre historische Entwicklung und ihren systematischen Aufbau, und sie erkannten und nutzten Sprache in ihrem politischen Einsatz für ein demokratisches Deutschland.“

Den Auftakt der Ringvorlesung bildet am Dienstag, 23. April, der Vortrag „Märchen gegen Grimm – von Georg Büchner bis Bob Dylan“ von Detering. Es folgen Vorträge zum Thema Märchen und Fabeln, dem politischen Leben der Brüder Grimm und den Göttinger Sieben sowie zu Jacob Grimms deutscher Mythologie.

Der dänische Literaturwissenschaftler Prof. Per Øhrgaard von der Copenhagen Business School spricht am 28. Mai über „Germanistik und Nationalstreit – die Grimms und Dänemark“. Die Illustrationsgeschichte der Kinder- und Hausmärchen ist das Thema der Literatur- und Medienwissenschaftlerin Prof. Ingrid Tomkowiak von der Universität Zürich.

Zum Abschluss der Ringvorlesung spricht Prof. Bräuer am 18. Juni über „Grimms im Kopf – Märchen-Lesarten zwischen Kindheit und Adoleszenz“.

Die Vorträge der Ringvorlesung finden dienstags - nicht am 14. Mai - um 18.15 Uhr in der Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1, statt. Die Aufzeichnungen der Vorträge werden am folgenden Mittwoch um 12 Uhr im StadtRadio Göttingen (107,1 MHz) ausgestrahlt.

Weitere Infos unter: uni-goettingen.de/ringvorlesung

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