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Unikino Göttingen präsentiert die ausverkaufte „Feuerzangenbowle“

Feierreicher Film Unikino Göttingen präsentiert die ausverkaufte „Feuerzangenbowle“

3600 Filmbegeisterte an einem Ort: Am Donnerstag und Freitag hat das Unikino „Die Feuerzangenbowle“ im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) präsentiert.

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Mitfiebern, schmunzeln und feiern: die Feuerzangenbowle 2017

Quelle: Arne Bänsch

Göttingen. 3600 Filmbegeisterte an einem Ort: Am Donnerstag und Freitag hat das Unikino „Die Feuerzangenbowle“ im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) präsentiert.

„Aber Herr Direktor, nor deesen wönzigen Schlock!“ Auf dieses und viele andere bekannte Zitate warteten die Studenten, die eine Karte im Vorverkauf ergattern konnten: Schon nach elf Tagen waren nach Angaben der Organisatoren alle vier Veranstaltungen ausverkauft. „Diese Jahr sind es sogar 900 Karten mehr als sonst“, sagt Niklas Brandes, Leiter des Unikinos.

Das 30-köpfige Team plant seit Semesterbeginn die Veranstaltung, an der an beiden Tagen jeweils um 19 Uhr und 21 Uhr der Kultfilm gezeigt wird. Das Konzept bleibt immer gleich, trotzdem ändert sich der Tüteninhalt, den jeder Gast am Eingang des großen Hörsaals im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) bekommt. Neu in diesem Jahr sind die Fahrradklingel und eine LED-Lampe, beides vom Hauptsponsor TK gestellt. Außer diesen werden Lebkuchen, eine Wunderkerze, Heidelbeerwein und eine Mitspielanleitung gereicht – Denn wer diesen Kultfilm sieht, wird mitgezogen von der Masse. Bei verschiedenen Signalwörtern oder -sätzen muss unterschiedlich reagiert werden. So klingelt beispielsweise jeder im Saal mit seiner Fahrradklingel, wenn im Film Pfeiffers Wecker klingelt. Die LED-Lichter helfen Knebel in der Dunkelheit den Weg zu finden und wenn ein Frauenzimmer im Film über die Leinwand schleicht, wird laut gepfiffen. Um das Publikum ordentlich einzuheizen, begrüßte Patrick Prahl, ebenfalls Leiter des Unikinos, die Masse: „Macht mal Stimmung, lauter, mehr!“ – und die Studenten reagieren prompt.

Nach einer ordentlichen La-Ola-Welle begrüßen die Filmbegeisterten den Nikolaus, gespielt von Brandes. Doch dieser ist zunächst sehr verärgert, wurde ihm doch gesagt, „dass die bösen Studenten wie immer nur Party machen und nie lernen.“ Um ihn zu besänftigen soll gemeinschaftlich gesungen werden. In seinem roten Anzug und der großen Mütze stapft Brandes mit dem Mikrofon durch den Hörsaal. Zwei Freiwillige trauen sich, singen aber zunächst „Schneeflöckchen Weißröckchen“ anstatt „Kling, Glöckchen, klingelingeling“. Nichts desto beschenkt der Nikolaus die Anwesenden mit Lebkuchen, die er in den größten Hörsaal des ZHG wirft. Einer der Lebkuchen fliegt knapp an den beiden Freunden Niklas Schäfers und Benedikt Musiol vorbei. Sie sind zum ersten Mal beim Unikino und haben sich schon vorher auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt eingestimmt. „Die Kulisse hier ist genial. Genauso wie der Tüteninhalt, mit Wunderkerze, Klingel und Co.“, findet Musiol. Ein paar Reihen hinter den beiden sitzen die beiden Medizinstudentinnen Rebecca Ohlenbusch und Mareike Schmidt. Die 23-jährige Rebecca ist gespannt auf die vielen Mitmachaktionen: „Ich glaube, das wird ein Abend voller Spaß werden. Ich kenne den Film bisher nicht, obwohl er wirklich Kult ist. Aber so bekomme ich beides untergebracht: Einen tollen Abend, mit viel Stimmung und einen Filmklassiker.“ In einer großen Runde sind die beiden Freundinnen zum Unikino gekommen und fiebern dem Moment entgegen, wenn der ganze Hörsaal die Wunderkerzen anzündet - zum großen Finale im Chemieunterricht.

Von Anna-Katharina Mengel

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