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Universität hat USA, Russland und Brasilien im Blick

Mehr Internationalisierung Universität hat USA, Russland und Brasilien im Blick

Mehr hochkarätige ausländische Wissenschaftler und Studierende nach Göttingen zu holen, mehr deutschen Studierenden Auslandsaufenthalte zu ermöglichen und das internationale Alumni-Netzwerk weiter auszubauen – auf diese Ziele wird sich die Universität Göttingen ab sofort verstärkt konzentrieren.

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US-Präsident Obama mit Studenten der Wisconsin University: Die Universität Göttingen will stärker mit den USA kooperieren.

Quelle: ap

Mit dem Projekt „Internationalisierung 2012“ will die Hochschule ihre Kontakte und Netzwerke im Ausland stärken und sich gezielt in Forschung und Lehre noch internationaler ausrichten. Das Projekt stellt eine Erweiterung des Internationalisierungskonzepts dar, das die Georgia Augusta im Zuge der Exzellenzinitiative entwickelt hatte. In den kommenden drei Jahren stehen dafür jährlich rund eine halbe Million Euro zur Verfügung.

Konkret fördert die Universität Maßnahmen, mit denen zunächst die englischsprachigen Module in den Bachelor-Studiengängen ausgebaut und weitere internationale Studiengänge eingerichtet werden können. Außerdem wird sie Stipendien ausschreiben für die Teilnahme ausländischer Studierender an deutschen Sprachkursen sowie für Auslandsaufenthalte deutscher Studierender. Darüber hinaus wird das internationale Marketing ausgebaut und die Internationalisierung der Verwaltung vorangetrieben.

Fünf Arbeitsgruppen befassen sich in den kommenden Monaten mit der weiteren Internationalisierung der Forschung auf dem Göttingen Research Campus sowie der Internationalisierung der Fakultäten, der Lehre, der Graduiertenschulen, der Verwaltung und des Marketing. Gleichzeitig sind die Fakultäten auch aufgefordert, eigene Konzepte zur Internationalisierung zu erarbeiten, die in eine zu entwickelnde gesamtuniversitäre Internationalisierungsstrategie einfließen sollen. Jede Fakultät soll darüber hinaus einen Internationalisierungsbeauftragten benennen, der alle entsprechenden Maßnahmen in der jeweiligen Fakultät zukünftig betreut.

Mittelfristig wird auch die Zahl der sogenannten Schlüsselländer, auf die sich die Universität in ihren Kooperationen besonders konzentriert, um einige Länder erweitert: „Bislang liegt der Fokus auf der Zusammenarbeit mit China, Indien und Südkorea, darüber hinaus stehen für die Zukunft etwa die USA, Russland oder Brasilien zur Diskussion. Eine endgültige Entscheidung darüber erfolgt aber erst auf der Basis der Ergebnisse der eingerichteten Arbeitsgruppen“, so Vizepräsidentin Prof. Hiltraud Casper-Hehne. Im Hinblick auf die strategischen Hochschulpartnerschaften will sich die Universität außerdem stärker in der Coimbra-Group engagieren, einem Zusammenschluss von 38 exzellenten europäischen Hochschulen.

Die Universität Göttingen ist in Forschung und Lehre weltweit vernetzt: Sie pflegt derzeit mehr als 1     000 aktive und hochwertige Forschungskooperationen in über 90 Ländern. An den Universitäten in Nanjing (China), Pune (Indien) und Seoul (Südkorea) hat sie Auslandsrepräsentanzen.

pug

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