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Widerständiges Design

Vortrag in Hildesheim Widerständiges Design

Auf Einladung der Forschungsstelle Konsumkultur der Universität Hildesheim hält Prof. Carolin Höfler von der Köln International School of Design (KISD) am Donnerstag, 20. Juli, einen Gastvortrag zum Thema „Kritische Dinge.

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Hildesheim. Widerständiges Design im ästhetischen Kapitalismus“. Seit den radikalen Design- und Architekturbewegungen der späten 1960er-und frühen 1970er-Jahre sei nicht mehr in solcher Intensität über Formen und Praktiken kritischer Gestaltung nachgedacht worden wie in den vergangenen Jahren, erklären die Veranstalter. "Vordergründig geht dieser Boom auf eine nie dagewesene Dominanz öffentlicher Kritik an exzessiven Produktions- und Lebensweisen der industrialisierten Gesellschaften zurück", heißt es in einer Mitteilung.

Doch hinter der Intensivierung der Debatten verberge sich ein tieferliegendes Problem: Seit den 1960er-Jahren werden zunehmend kulturelle Werte und ästhetische Prinzipien, die bislang außerhalb der Marktlogik standen, in die ökonomische Produktion eingebunden, wodurch ehemalige Gegenkulturen und gestalterische Kritikformen augenscheinlich an Wirkmacht verlieren.

Der Vortrag befasst sich mit der Frage, was sich als kritische Gestaltung bezeichnen lässt, welche Akteure, Erwartungen und Kriterien hierbei eine Rolle spielen, welche Traditionen und Strategien sie motivieren und prägen, und wie sie sich angesichts der Entwicklung der modernen Ökonomie artikulieren kann. Dabei wird von der Krise der Kritik, dem Verlust ihrer normativen Grundlagen und der Suche nach ihren Bedingungen die Rede sein. Die öffentliche Veranstaltung findet um 18 Uhr auf der Domäne Marienburg, Hohes Haus (Haus 50) Raum 402, Domänenstraße in Hildesheim, statt.

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