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Informationen über Nocebo-Effekte

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Informationen über Nocebo-Effekte

Nicht nur positive Placebo-Effekte, sondern auch negative Erwartungen haben mitunter therapeutische Wirkungen: So genannte „Nocebo-Effekte“ sind Vortragsthema des Regensburger Anästhesisten Emil Hansen in Göttingen.

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Vortragsveranstaltung im Klinikum über Nocebo-Effekte.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. In den vergangenen Jahren sind „Nocebo-Effekte“ stärker in den Fokus von klinischer Forschung gerückt, teilte die Universitätsmedizin Göttingen mit. Wie negative Erwartungen bei Patienten erzeugt werden und wie sie sich vermeiden lassen, ist Thema der Vortragsveranstaltung des Klinischen Ethikkomitees an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Sie beginnt am Mittwoch, 13. September, um 18 Uhr. Im Mittelpunkt steht dabei die Bedeutung, die die Wahl der Worte für die Erwartungshaltung von Patienten haben kann. Die Veranstaltung findet statt im Hörsaal 542, Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Straße 40.

Hansen, Professor für Anästhesiologie, referiert darüber, was sich hinter dem Begriff und Phänomen des „Nocebo-Effekts“ verbirgt und wie ein solcher entsteht. Er spricht über Nocebophänomene und Negativsuggestionen im klinischen Alltag, er geht dabei insbesondere auf deren Bedeutung beim ärztlichen Aufklärungsgespräch ein Die anschließende Podiumsdiskussion ermöglicht es, Fragestellungen zu den praktischen und rechtlichen Folgen aufzugreifen. Neben der konkreten Arzt-Patient-Beziehung wird auch die Umsetzbarkeit im Alltag eines Großklinikums diskutiert. Es diskutieren neben dem Referenten der Göttinger Medizinrechtler Prof. Gunnar Duttge und Prof. Michael Quintel, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, UMG. Moderiert wird die Diskussion von Melanie Steuer, Rechtsanwältin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für strafrechtliches Medizin- und Biorecht an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität.

Von Angela Brünjes

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