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Wettbewerbsfähiger durch Mehrsprachigkeit

Projektförderung mit 400000 Euro Wettbewerbsfähiger durch Mehrsprachigkeit

Die Europäische Kommission fördert das in diesem Monat gestartete zweijährige Projekt mit dem Titel „IDIAL for professionals (IDIAL4P)“ mit 400 000 Euro im Rahmen ihres Programms „Lebenslanges Lernen“.

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Auch die Sprachbarrieren sollen fallen: Grenzübergang Frankfurt/Oder im April 2004.

Quelle: dpa

Es baut auf dem EU-Projekt „Interkultureller Dialog durch regionalisierte Lehrwerke (IDIAL)“ auf, in dem unter der Leitung von Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Leiterin der Abteilung Interkulturelle Germanistik der Georgia Augusta, neue Lehrmaterialien entwickelt worden sind, um die Sprach- und Kulturkompetenzen für den Austausch zwischen Deutschland und Osteuropa zu vermitteln.

Für eine erfolgreiche Kommunikation im Beruf in einer Fremdsprache müssen Mitarbeiter vor allem den Fachwortschatz, fachbezogene Wendungen und spezifische Phänomene im Satzbau erlernen. In dem neuen Projekt werden dafür Lehrmaterialien zum Beispiel für Wirtschaftskommunikation, Office-Management, Informatik, Tourismus und Maschinenbau entwickelt. Diese werden für den Einsatz im fachspezifischen Fremdsprachenunterricht an Hochschulen, in der betrieblichen Weiterbildung und an Fachgymnasien im Internet bereitgestellt.
Zum einen zielt „IDIAL4P“ auf die Stärkung der deutschen Sprache in Osteuropa, so die Universität. Zum anderen unterstütze es auch das Russische und die wenig verbreiteten osteuropäischen Sprachen in Deutschland wie Bulgarisch, Polnisch, Slowenisch und Ungarisch, um den interkulturellen Dialog zu verbessern.

Neben der Fachsprache sollen mit den modular aufgebauten Lehrmaterialien auch interkulturelle Kompetenzen für den Berufsalltag vermittelt werden. „Wir wollen nicht nur die Beschäftigungsfähigkeit und Mobilität von Arbeitnehmern verbessern, sondern auch die interkulturelle Verständigung im vereinten Europa fördern“, so Casper-Hehne. Das Projekt trage zum Erhalt und zur Verbreitung der Mehrsprachigkeit in der EU bei und unterstütze so die Weiterentwicklung der EU zu einer wettbewerbsfähigeren Wissensgesellschaft.

An „IDIAL4P“ beteiligen sich zehn Partnerinstitutionen. Zu ihnen gehören neben der Göttinger Abteilung Interkulturelle Germanistik unter anderem der Fachverband Deutsch als Fremdsprache, das Institut für Germanistik und Niederlandistik der bulgarischen Universität Veliko Tarnovo, der Lehrstuhl für Germanistik an der polnischen Universität Zielona Góra sowie die Industrie- und Handelskammer Österreichs.

Die gemeinsam entwickelten Module sollen exemplarischen Charakter haben und zum Ende des Projekts in einem Download-Center für den fachspezifischen Fremdsprachenunterricht allgemein verfügbar sein. Sie könnten zudem Grundlage für die Entwicklung von Lehrmaterialien für weitere Sprachen werden.

pug

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