Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Mehr Rechte für Leiharbeiter

Arbeit Mehr Rechte für Leiharbeiter

Leiharbeit soll es Betrieben ermöglichen, je nach Auftragslage zeitweise Arbeitskräfte zu beschäftigen. Oft werden Leihartbeiter aber über viele Monate an dem selben Arbeitsplatz eingesetzt. Das wird künftig nicht mehr möglich sein.

Voriger Artikel
Studie: Mehr Flexibilität im Job macht nicht immer glücklich
Nächster Artikel
Work Spouses: Über platonische Freundschaften im Job

Ab dem 1. April müssen Leiharbeiter übernommen werden, wenn sie länger als 18 Monate in einem Betrieb arbeiten.

Quelle: Uwe Zucchi/dpa

Berlin. Die Ansprüche von Leih- und Zeitarbeitern in Deutschland werden von April an gestärkt. Wenn Leiharbeiter länger als 18 Monate im gleichen Betrieb arbeiten, müssen sie übernommen werden. Folgende Neuregelung tritt im April in Kraft:

Nach dem neuen Gesetz haben sie zudem spätestens nach neun Monaten Anspruch auf den gleichen Lohn wie Stammbeschäftigte. In Deutschland gibt es etwa eine Million Beschäftigte in Leih- und Zeitarbeit. Mit dem

Gesetz wird eine Höchstdauer für die Überlassung an andere Betriebe von 18 Monaten eingeführt. Danach müssen Leiharbeitnehmer übernommen werden, wenn sie weiterhin dort arbeiten sollen. Tarifpartner können sich nach Angaben der Bundesregierung auf eine längere Überlassung einigen. Spätestens nach neun Monaten müssten Leiharbeiter das gleiche Arbeitsentgelt bekommen wie vergleichbare Stammbeschäftigte. Außerdem dürften Leiharbeitnehmer nicht mehr als Streikbrecher eingesetzt werden. Leiharbeit könne zudem nicht als Werkvertrag kaschiert werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Spannende Ausbildungsplätze in Deiner Region warten auf Dich. Starte jetzt durch mit azubify ! mehr