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Historische Anthropologie am Blumenbach-Institut Zur Person: Birgit Großkopf

Knochen als „genetisches Archiv“

Zur Person: Birgit Großkopf

Birgit Großkopf,  wissenschaftliche Angestellte und Dozentin an der Universität Göttingen, arbeitet seit ihrem Studium der Biologie in diversen wissenschaftlichen Projekten am Johann-Friedrich-Blumenbach- Institut. Im Wesentlichen sind dies anthropologische Analysen von Skeletten und Leichenbränden sowie histologische Untersuchungen von Hartgeweben.

Ägyptische Mumie: Geschenk des dänischen Königs Christian VII. an Johann Friedrich Blumenbach (1781).

© Eckardt

Mit DNA-Analysen an kulturhistorischen Überresten hat sie sich im Rahmen eines Projektes beschäftigt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.

Ihre Dissertation fertigte sie als Stipendiatin des Landes Sachsen im Projekt „Herrschaft und Geschlechterdifferenz aus archäologischer und anthropologischer Sicht“ an der Universität Leipzig an. Es folgte ein Postdoc-Stipendium des Rostocker Max-Planck-Institutes für Demografische Forschung. Seitdem ist sie, finanziert aus Studienbeitragsmitteln, als Dozentin in Göttingen tätig.

Um die anthropologische Sammlung und vor allem deren Erweiterung ist die 49-jährige Anthropologin schon seit vielen Jahren bemüht. Mehrere Ausgrabungen hat sie mit Studenten durchgeführt, um alters- und geschlechtsbekannte Skelette zu bergen, die sonst dem Abraumbagger zum Opfer gefallen wären. 

Aber auch bereits vorliegende Objekte müssen dringend bearbeitet werden, um geeignetes Material für Forschungsarbeiten, auch externer Wissenschaftler, zur Verfügung stellen zu können.

Da Großkopf auf Basis verschiedener Projekt- und Zeitverträge an der Universität beschäftigt ist, wäre ihr größter Wunsch, sich im Rahmen einer etatisierten Kustodie intensiver um die wissenschaftliche Aufarbeitung der Stücke kümmern zu können.

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