Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Sprühregen

Navigation:
Im Dornröschenschlaf: Mehr als 2300 Algenstämme Zur Person: Maike Lorenz

Forschungsgut

Zur Person: Maike Lorenz

Maike Lorenz, Kuratorin der Sammlung von Algenkulturen, studierte Hydrobiologie und Fischereiwissenschaften, Botanik und Naturschutz in Hamburg.

Ein Meer aus Algen: Die in Göttingen in Reagenzgläsern aufbewahrten Algenkulturen sind ein weltweit gefragtes Forschungsgut.

© Vetter

Nach Projekten auf Helgoland und in Rostock, in denen sie die Auswirkungen erhöhter UV-Strahlung auf marine Algen untersuchte, erhielt sie 1996 ein Promotionsstipendium der Biologischen Anstalt Helgoland. In den folgenden Jahren beschäftigte sie sich mit der inneren Uhr von wirtschaftlich genutzten Meeresalgen.

Nach Forschungstätigkeiten in Hamburg, Helgoland, Bremerhaven und Stockholm schloss sie Ihre Arbeit 1999 ab. Danach zog es die 1969 in Hamburg geborene Biologin als Kuratorin der Sammlung von Algenkulturen (SAG) an die Universität Göttingen. Lorenz betreut Praktika und Exkursionen mit algologischem Schwerpunkt und nutzt die Bestände für die Vermittlung verschiedener Aspekte der Pflanzenökologie und -physiologie.

In der Forschung  beschäftigt sie sich vor allem mit den Methoden der Algenkultivierung und der Kryokonservierung sowie der Nutzung von Mikroalgen als Modell- und Testorganismen. Sie  beteiligt sich an nationalen und internationalen Projekten zur Vernetzung  mikrobiologischer Forschungssammlungen.

Den wissenschaftlichen Wert der SAG-Bestände durch den Ausbau der auch online zugänglichen Datenbank (sagdb.uni-goettingen.de) ständig zu erhöhen, liegt ihr besonders am Herzen. In der Sammlung selbst fasziniert Lorenz vor allem die Vielfalt und Schönheit der  Algen und Cyanobakterien in den mehr als 10 000 Reagenzgläsern, die sich meist erst unter dem Mikroskop offenbart.

Spannende Ausbildungsplätze in Deiner Region warten auf Dich. Starte jetzt durch mit azubify ! mehr

Amnesty-Protest auf dem Campus