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Rechnermuseum der GWDG Zur Person: Manfred Eyßel

Innovationen mit Kultstatus

Zur Person: Manfred Eyßel

Manfred Eyßel, seit November 2011 im Ruhestand, wurde nach seinem Studium der Elektrotechnik in Hannover 1975 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der GWDG. Er war vor allem für die Einrichtung von Labor- und Arbeitsplatzrechnern in den Instituten und für ihre Verbindung zum Rechenzentrum zuständig.

Blick in die Eingangshalle der GWDG: Hier kann man neben historischen Schätzen der Datenverarbeitung Platz nehmen.

© Nolte

Dazu gehörten auch Beratung und Schulung der jeweiligen Mitarbeiter der Universität. In dieser Zeit entwickelte sich das Rechenzentrum mit Lochkartentechnik und zentralem Großrechner zu einer „Cloud“ mit einem riesigen Server- und Datenspeichersystem, extrem leistungsfähigen Parallelrechnern sowie stationären und mobilen Rechnern an allen Arbeitsplätzen der Universität und den Max-Planck-Instituten.

Angeregt durch die umfangreiche Fachbibliothek der GWDG interessierte sich Eyßell zunehmend für die Geschichte von Rechentechnik und Datenverarbeitung. Im Jahr 1980 begann er mit der Gestaltung des Rechnermuseums der GWDG, quasi als Hobby neben der eigentlichen Arbeit im Rechenzentrum.

Leider stößt das Sammeln und Ausstellen an unverrückbare räumliche Grenzen. Daher ist es nach Eyßell „wunderbar, dass angesichts der wenigen Plätze in unserem Land, wo die Entwicklung einer so wichtigen Technik mit alten Exponaten gezeigt wird, die GWDG in Göttingen dies mit ihrem Rechnermuseum leistet.“

Ein Ergebnis der Beschäftigung mit der Geschichte ist der Sonderband der GWDG zu ihrem vierzigjährigen Jubiläum. Eyßell ist Mitglied im Verein „Computer Cabinett Göttingen“, der die Betreuung des Rechnermuseums der GWDG übernommen hat.

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