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„Symbole des Weiblichen“ aus aller Welt

Sammlungen der Universität „Symbole des Weiblichen“ aus aller Welt

Der Göttinger Gynäkologe und Geburtshelfer Heinz Kirchhoff war ein leidenschaftlicher Sammler. Sein Interesse galt Objekten, die die Bedeutung der Frau in verschiedenen Epochen und Kulturen symbolisierten: Dargestellt als Göttin, Gebärende, Mutter stehen die Figuren für Fruchtbarkeit, Spiritualität, Weisheit und Schönheit, aber auch für Macht, Stärke und Magie.

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Geburt auf einem Steigbügelgefäß: Kopie einer Skulptur der peruanischen Mochica-Kultur (400-500 n.Chr.).

Quelle: Eckhardt

Auf seinen Reisen suchte Kirchhoff (1905-1997) Objekte für seine Sammlung. Weltweit  hielt er nach Objekten Ausschau. Er forschte in Museen und Bibliotheken, arbeitete sich in umfassende Literatur und Quellen ein. Er ordnete, katalogisierte seine Sammlung und kaufte gezielt von Archäologen, auf Auktionen, im Kunsthandel. Auch Repliken in musealer Qualität ließ er anfertigen, um die Dokumentation wichtiger Objekte zu vervollständigen.

Kirchhoff

Kirchhoff

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Schließlich schenkte Prof. Kirchhoff, der von 1954 bis 1973 Ordinarius für Gynäkologie und Geburtshilfe der Göttinger Universitätsfrauenklinik war, seine Sammlung „Symbole des Weiblichen“ der Georg-August-Universität. Damit wollte er unter anderem eine wissenschaftliche Aufarbeitung ermöglichen.

Die Dauerausstellung mit 650 Objekten im Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, zeigt einen Querschnitt der naturalistischen wie stilisierten Exponate von der „Muttergottheit“ aus der Altsteinzeit, dem Steigbügelgefäß mit Geburtsszene aus Peru über das Fruchtbarkeitssymbol aus Thailand bis zur Nana von Niki de Saint Phalle.

Der Göttinger Gynäkologe und Geburtshelfer Heinz Kirchhoff war ein leidenschaftlicher Sammler. Sein Interesse galt Objekten, die die Bedeutung der Frau in verschiedenen Epochen und Kulturen symbolisierten.

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