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Von der Mondbeobachtung zur Spektralanalyse Zur Person: Klaus Reinsch

Sammlungen der Universität

Zur Person: Klaus Reinsch

Klaus Reinsch, seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitäts-Sternwarte, betreut seit dem Jahr 2008 die Sammlung historischer Gegenstände der Astrophysik.

Fast zwei Meter groß: Der 1755 von John Bird entworfene Mauerquadrant im Treppenhaus des Instituts für Astrophysik.

© Reinsch

Nach dem Studium der Physik und Mathematik an der Freien Universität Berlin wurde der 1956 in Bremen geborene Astrophysiker an der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit über Spektroskopie wechselwirkender enger Doppelsternsysteme promoviert. Seitdem ist er an der Universität Göttingen als Wissenschaftler im Bereich der stellaren Astrophysik tätig und arbeitet mit bodengebundenen und weltraumgestützten Großteleskopen in aller Welt.

Neben seiner astrophysikalischen Forschungstätigkeit betreut Reinsch die Beobachtungseinrichtungen, das Rechnernetz sowie die Sammlung des Instituts für Astrophysik und engagiert sich für dessen Öffentlichkeitsarbeit. „Die Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften, entwickelt sich aber in rasantem Tempo weiter. Über die Fülle aktueller Entdeckungen und Erkenntnisse geraten ältere Arbeiten leicht in Vergessenheit“, erklärt der Wissenschaftler.

„Das Institut beherbergt mit seiner Sammlung historischer Geräte einen bisher noch wenig genutzten ‚Schatz‘, der das Wirken herausragender Wissenschaftler in der über 260-jährigen Geschichte des Instituts lebendig bleiben lässt. Viele der kostbaren Geräte lagerten jahrzehntelang unbeachtet in Dachkammern und -böden der Sternwarte, bevor sie ab Mitte der 1990er Jahre neue Wertschätzung erfuhren“, erklärt Reinsch. Das Institut für Astrophysik ging im Jahr 2005 aus der Universitätssternwarte hervor.

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