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Ausflüge Nachsichtig mit kleinen, wilden Rackern
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06:17 19.08.2012
Mitte August: Die bei den Timberwölfen eingezogenen Wölfe.  Quelle: Hennig
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Bei den Timberwölfen ist keine Aggression spürbar“, so Wolfsexperte Matthias Vogelsang.

Während Rudelchef Nantan dem wilden Treiben der Jungwölfe wenig Aufmerksamkeit schenke und nur, wenn es ihm zu bunt wird, die Racker wölfisch in ihre Schranken weist, ließen Alphawölfin Akela sowie zwei weitere Wölfinnen so manche Anbändeleien der Kleinen zu. Die fünf Jungtiere Tenya, Lomasi ,Akai, Tadewi und Makui genießen ihr Leben mit den Timberwölfen im großen Gehege: Sie haben sich sogar den Wolfshügel erobert, auf dem sonst meist Akela alles im Blick hatte, teilt der Veranstalter mit.

Dass das Rudel Verstärkung erhalten hat, sei nicht zu überhören: Wenn die vier Timberwölfe den Europäischen Wölfen in der Bären-Wolfanlage antworten, heulten die fünf kleinen Racker ganz laut mit.

Insgesamt sechs Polarwölfe aus zwei Würfen aus zwei verschiedenen Wildparks hatten die Wolfsforscher Birgit und Matthias Vogelsang zunächst bei sich zu Hause mit der Hand aufgezogen. Unterstützt wurden sie von Polarwölfin Claire, die sich liebevoll um die Welpen gekümmert habe. Einer der kleinen Wölfe bleibt weiterhin bei ihr.

Von Karola Hoffmann

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